Aluminium-Wissen von A–Z

Fachbegriffe rund Aluminium und die Verarbeitung von Aluminium einfach erklärt

In unserem Aluminium-Glossar finden Sie verständliche Erklärungen zu zentralen Fachbegriffen aus der Aluminiumverarbeitung und -produktion.
Egal ob Sie sich für Profile, Legierungen, Oberflächenbehandlungen oder Fertigungstechnologien interessieren – hier erfahren Sie, was hinter Begriffen wie „Eloxieren“, „Formatzuschnitt“, „Kaschieren“ oder „Prägen“ steckt.

Unser Ziel: Technisches Wissen klar und zugänglich zu machen – damit Sie als Kunde, Architekt, Planer oder Einkäufer besser nachvollziehen können, wie wir arbeiten und welche Möglichkeiten Aluminium bietet.

A

Aluminiumfolie ist eine extrem dünne Metallfolie mit einer Dicke von meist unter 0,3 mm. Trotz ihrer geringen Stärke bietet sie eine hohe Barrierewirkung gegen Licht, Sauerstoff, Feuchtigkeit und Keime. Dadurch eignet sie sich hervorragend für die Verpackung von Lebensmitteln, besonders bei empfindlichen Produkten wie Schokolade, Kaffee oder Fertiggerichten. Die Korff AG liefert Aluminiumfolien in genau diesen Qualitäten, abgestimmt auf spezifische Anforderungen der Kunden.

Auch im Bauwesen und in der Technik kommt Aluminiumfolie zum Einsatz – z. B. als Dampfsperre, Wärmereflexionsschicht oder zur Kabelabschirmung. Die Korff AG bietet hier passgenaue Lösungen, insbesondere im Bereich technischer Isolierungen und Spezialanwendungen für Industrie und Automotive.

Aluminiumfolie kann grundsätzlich dem Recycling zugeführt werden, sofern sie entsprechend gesammelt, sortiert und für den jeweiligen Recyclingprozess geeignet ist. Bei beschichteten oder mit anderen Materialien verbundenen Folien hängt die Recyclingfähigkeit vom jeweiligen Produktaufbau ab.

Weitere hilfreiche Informationen zum Thema Aluminiumfolie finden Sie hier.

(siehe Reinheit)

Aluminiumlegierungen entstehen durch das gezielte Beimischen von reinem Aluminium mit Metallen wie Magnesium, Kupfer oder Mangan, um bestimmte Eigenschaften zu verbessern – etwa Festigkeit, Umformbarkeit oder Korrosionsbeständigkeit. Es wird zwischen aushärtbaren und nicht-aushärtbaren Legierungen unterschieden, abhängig vom jeweiligen Einsatzzweck.

Die Korff AG verarbeitet überwiegend weiche Aluminiumlegierungen, die sich durch hohe Dehnbarkeit und gleichbleibende Materialqualität auszeichnen. Sie kommen bei der Herstellung von technischen Folien, Verpackungsmaterialien sowie kaschierten Bausystemen zum Einsatz.

Auch bei speziellen Anwendungen wie:

  • Kabelabschirmungen oder
  • Geprägten Dekorfolien,

sorgt die Wahl der passenden Legierung für eine zuverlässige Funktion und eine gute Weiterverarbeitbarkeit.

Die von der Korff AG eingesetzten Aluminiumlegierungen können grundsätzlich dem Aluminiumrecycling zugeführt werden.

(siehe Folienrolle)

Anodisierung, umgangssprachlich auch als Eloxieren bekannt, ist ein elektrochemisches Verfahren zur Oberflächenveredelung von Aluminium. Dabei wird eine künstliche Oxidschicht auf dem Metall gebildet, die das Aluminium nicht nur vor Korrosion schützt, sondern auch die Kratzerfestigkeit und Witterungsbeständigkeit deutlich erhöht.

Der Prozess läuft in einem Säurebad unter Gleichstrom ab. Das Aluminium dient als Anode – daher der Begriff Anodisierung. Die dabei entstehende Oxidschicht ist fest mit dem Grundmaterial verbunden, durchsichtig und kann in einem zusätzlichen Schritt eingefärbt werden – ideal für dekorative oder funktionale Anwendungen.

Typische Einsatzbereiche eloxierter Aluminiumteile sind:

  • Architektur (z. B. Fensterrahmen, Fassadenelemente)
  • Elektronik (Gehäuse, Kühlkörper)
  • Automobilbau (Zierleisten, Funktionsteile)
  • Designobjekte (Leuchten, Möbel, Konsumgüter)

Die erzeugte Oxidschicht ist fest mit dem Grundmaterial verbunden und verbessert insbesondere die Korrosions- und Verschleißbeständigkeit des Aluminiums.

B

Die Barriereeigenschaften eines Materials beschreiben dessen Fähigkeit, den Durchtritt von Substanzen wie Gasen, Feuchtigkeit, Aromen oder Licht zu verhindern. Besonders bei Verpackungsmaterialien sind diese Eigenschaften entscheidend, um Produkte wirksam vor Qualitätsverlust, Verderb oder äußeren Einflüssen zu schützen.

Aluminiumfolie weist in dieser Hinsicht eine außergewöhnlich hohe Sperrwirkung auf. Bereits ab einer Dicke von etwa 0,01 mm (10 µm) ist sie nahezu undurchlässig für Wasserdampf, Gase und Licht. Dadurch eignet sie sich ideal für den Einsatz in der Lebensmittel-, Getränke- und Pharmaindustrie, wo empfindliche Inhalte langfristig frisch und stabil bleiben müssen.

Auch im Bauwesen kommen die hervorragenden Barriereeigenschaften von Aluminium zum Tragen – etwa bei kaschierten Dampfbremsen und Isolationssystemen, die Feuchtigkeit und Luft zuverlässig abhalten.

Die Korff AG nutzt diese exzellenten Eigenschaften gezielt in ihren Folienprodukten:

  • In der Verpackungstechnik sorgen sie für den Schutz sensibler Güter und eine verlängerte Haltbarkeit.
  • In technischen Anwendungen gewährleisten sie Wärme- und Feuchtigkeitsschutz auf höchstem Niveau.

Durch präzise Fertigung und strenge Qualitätskontrolle stellt die Korff AG sicher, dass jede Folie die erforderliche Dichtigkeit und Materialreinheit besitzt – für maximale Schutzwirkung und langfristige Funktionalität.

Bauxit ist das wichtigste Erz zur Herstellung von Aluminium. Es entsteht durch die Verwitterung aluminiumhaltiger Gesteine in tropischen und subtropischen Regionen und enthält typischerweise 50–60 % Aluminiumoxid (Al₂O₃) sowie Eisenoxide, Silikate und geringe Mengen Titanoxide.

Der Abbau von Bauxit erfolgt überwiegend im Tagebau. Anschließend wird aus dem Roherz im sogenannten Bayer-Verfahren das Aluminiumoxid (Tonerde) gewonnen. Dieses dient als Ausgangsstoff für die Schmelzflusselektrolyse, bei der reines, metallisches Aluminium entsteht.

Das so erzeugte Primäraluminium bildet die Grundlage für zahlreiche Anwendungen – von Bauteilen über Verpackungen bis zu dünnen Aluminiumfolien.

Auch die von der Korff AG verarbeiteten Aluminiumfolien basieren je nach Produktspezifikation auf Primär- oder Recyclingaluminium. Welches Ausgangsmaterial eingesetzt werden kann, hängt von den technischen Anforderungen des jeweiligen Produkts ab.

Der Flexodruck ist ein hochproduktives Druckverfahren, das sich besonders für das Bedrucken von flexiblen Materialien wie Kunststofffolien, Papier, Karton oder Aluminiumverbundstoffen eignet. Er kommt vor allem in der Verpackungsindustrie zum Einsatz – etwa bei Lebensmittelverpackungen, Etiketten oder Folienverpackungen.

Im Unterschied zu anderen Druckverfahren arbeitet der Flexodruck mit flexiblen Druckplatten aus Gummi oder Photopolymer, die auf rotierende Zylinder gespannt sind. Diese Platten übertragen die Druckfarbe direkt auf das Substrat – selbst bei unebenen Oberflächen.

Vorteile des Flexodrucks:

  • Hohe Druckgeschwindigkeit – ideal für große Auflagen
  • Gute Farbdeckung bei dünnen Materialien
  • Verarbeitung unterschiedlicher Farbsysteme, z. B. wasserbasierter oder UV-härtender Farben
  • Eignung für unterschiedliche Substrate, auch für nicht saugende Materialien

Durch moderne Steuerungstechnik und präzise Registerregelung lassen sich heute selbst feine Rasterbilder und komplexe Designs im Flexodruck realisieren.

C

Der CO₂-Fußabdruck beschreibt die Gesamtmenge an Treibhausgas-Emissionen, insbesondere Kohlendioxid (CO₂), die bei der Herstellung, Nutzung und Entsorgung eines Produkts oder durch die Tätigkeit eines Unternehmens entstehen. Im Bereich der Aluminiumverarbeitung fällt ein großer Teil dieser Emissionen in der energieintensiven Primärproduktion des Metalls an – insbesondere bei der Herstellung von Neualuminium aus Bauxit mittels Schmelzflusselektrolyse.

Bei Aluminium hängt der CO₂-Fußabdruck unter anderem vom eingesetzten Ausgangsmaterial, der Energieversorgung bei der Aluminiumherstellung, den Verarbeitungsschritten und den Transportwegen ab. Recyclingaluminium benötigt bei der Herstellung in der Regel deutlich weniger Energie als Primäraluminium. Für konkrete Aussagen zum CO₂-Fußabdruck eines Produkts ist jedoch eine produktspezifische Datengrundlage erforderlich.

D

Eine Dampfsperre ist eine spezielle Schicht innerhalb eines Bauteils, die das Durchdringen von Wasserdampf zuverlässig verhindert. Besonders im Bauwesen spielt sie eine zentrale Rolle, um Feuchtigkeitsschäden, Schimmelbildung und den Wärmeverlust durch durchfeuchtete Dämmstoffe zu vermeiden.

Aluminiumfolie eignet sich ideal als Dampfsperre, da sie eine sehr hohe Dichtigkeit gegenüber Wasserdampf aufweist. Sie wird vor allem in Dach-, Wand- und Bodenaufbauten eingesetzt, wo sie eine wichtige Schutzfunktion übernimmt.

Die Korff AG bietet hierfür kaschierte Aluminiumfolien an, die mit Vlies- oder Papierschichten kombiniert sind. Diese Spezialfolien zeichnen sich durch eine besonders hohe Reißfestigkeit, einfache Verarbeitung und eine dauerhafte Schutzwirkung aus – selbst bei anspruchsvollen baulichen Anforderungen.

Die Dampfsperren der Korff AG verbinden die erforderliche Barrierewirkung mit einer auf die jeweilige Anwendung abgestimmten Verarbeitung und Materialqualität.

Die Bruchdehnung beschreibt, wie stark sich ein Werkstoff dehnen lässt, bevor er unter Zugbelastung reißt. Sie ist ein zentrales Maß für die Duktilität (Verformbarkeit) eines Materials und wird in Prozent angegeben. Eine hohe Bruchdehnung steht für eine elastische, gut formbare Struktur, während eine niedrige Bruchdehnung auf Sprödigkeit hinweist.

In der Aluminiumfolienproduktion ist die Bruchdehnung ein entscheidendes Qualitätsmerkmal. Weichgeglühte Aluminiumfolien der Korff AG besitzen eine besonders hohe Dehnfähigkeit und können dadurch problemlos verformt, tiefgezogen oder geprägt werden – ohne zu reißen oder ihre Struktur zu verlieren.

Diese Eigenschaft ist vor allem bei komplexen Verpackungsanwendungen, technischen Folien und kaschierten Verbundsystemen von Vorteil. Sie ermöglicht eine präzise Weiterverarbeitung, eine hohe Maßhaltigkeit und minimiert das Risiko von Materialbrüchen.

Durch eine exakt gesteuerte Kombination aus Walz-, Glüh- und Qualitätsprozessen stellt die Korff AG sicher, dass jede Folie die optimale Bruchdehnung für ihren jeweiligen Einsatzzweck erreicht – für maximale Zuverlässigkeit, Flexibilität und Verarbeitungsqualität.

Eine Duplexfolie besteht aus zwei fest miteinander verbundenen Schichten, meist aus Aluminium und einem weiteren Material wie Papier, Polyethylen (PE) oder Vlies. Durch diese Kombination vereint sie die hohen Barriereeigenschaften von Aluminium mit der mechanischen Festigkeit, Verarbeitungsfreundlichkeit oder Flexibilität des Trägermaterials.

Im Gegensatz zu einlagigen Folien bieten Duplexfolien eine optimierte Funktionalität – sie sind widerstandsfähiger, besser bedruckbar und oft leichter weiterzuverarbeiten. Je nach Materialkombination können sie zudem Feuchtigkeit, Licht, Aromen oder Sauerstoff besonders effektiv abhalten.

Die Korff AG entwickelt und produziert Duplexfolien speziell für Verpackungs-, Bau- und Isolieranwendungen. Dabei werden Material und Aufbau exakt auf den jeweiligen Einsatz abgestimmt – etwa für hygienische Lebensmittelverpackungen, kaschierte Dampfsperren oder technische Folienlösungen.

Durch modernste Fertigungsverfahren stellt die Korff AG sicher, dass jede Duplexfolie robust, maßhaltig und recyclingfähig ist – für dauerhafte Funktionalität und nachhaltige Materialeffizienz.

Die Durchstoßfestigkeit beschreibt den Widerstand eines Materials gegen das Durchdringen durch spitze oder scharfe Gegenstände. Sie ist ein wichtiger Kennwert für die mechanische Belastbarkeit von Folien, insbesondere bei Verpackungs- und Isolieranwendungen, wo Schutz vor Beschädigungen entscheidend ist.

Bei Aluminiumfolien hängt die Durchstoßfestigkeit maßgeblich von der Foliendicke, dem Legierungstyp und dem Glühzustand ab. Weichgeglühte Folien weisen eine höhere Dehnfähigkeit auf und können punktuelle Belastungen besser aufnehmen, während härtere Zustände zwar stabiler, aber weniger elastisch sind.

Die Korff AG optimiert ihre Aluminiumfolien gezielt in Bezug auf Durchstoßfestigkeit und Verformbarkeit, um sie den jeweiligen Einsatzbedingungen anzupassen. So entstehen Materialien, die auch bei anspruchsvollen Anwendungen – etwa in Verpackungen mit scharfen Produktkanten, technischen Laminaten oder kaschierten Baufolien – dauerhaft stabil und funktional bleiben.

Dank präziser Qualitätskontrollen stellt die Korff AG sicher, dass jede Folie die geforderte mechanische Festigkeit, Sicherheit und Zuverlässigkeit erfüllt.

E

Die elektrische Leitfähigkeit beschreibt die Fähigkeit eines Materials, elektrischen Strom zu leiten. Sie wird in Siemens pro Meter (S/m) gemessen und hängt von der Materialstruktur, Reinheit und Temperatur ab.

Aluminium zählt zu den leitfähigsten technischen Metallen – seine elektrische Leitfähigkeit beträgt etwa 60 % der von Kupfer, bei deutlich geringerem Gewicht. Dadurch ist Aluminium in vielen Bereichen ein bevorzugter Werkstoff, insbesondere in der Elektrotechnik, Energietechnik und Kabelproduktion.

Die Korff AG nutzt die hervorragende Leitfähigkeit von hochreinem Aluminium für spezialisierte technische Folien, etwa für Kabelabschirmungen, Kondensatorfolien oder elektrisch leitfähige Kaschierungen. Dabei ist nicht nur die Leitfähigkeit selbst entscheidend, sondern auch die gleichmäßige Dicke, Oberflächenreinheit und Homogenität der Folie – Faktoren, die Korff durch präzise Fertigungsprozesse sicherstellt.

Dank dieser Qualitätseigenschaften eignen sich die Korff-Aluminiumfolien ideal für Anwendungen, bei denen elektrische Leitfähigkeit mit geringem Gewicht, Flexibilität und Korrosionsbeständigkeit kombiniert werden muss.

Die Elektrolyse ist das zentrale Verfahren zur Gewinnung von metallischem Aluminium aus Aluminiumoxid (Al₂O₃). Das heute weltweit eingesetzte Hall-Héroult-Verfahren, entwickelt Ende des 19. Jahrhunderts, bildet die Grundlage der modernen Aluminiumproduktion.

Dabei wird das zuvor aus Bauxit gewonnene Aluminiumoxid in einer Schmelze aus Kryolith (Na₃AlF₆) bei etwa 950 °C gelöst. Durch das Anlegen eines starken elektrischen Stroms wird das Aluminiumoxid in seine Bestandteile zerlegt: Sauerstoff verbindet sich mit der Kohlenstoffanode zu CO₂, während sich flüssiges Aluminium an der Kathode absetzt und anschließend abgegossen wird.

Dieser Prozess ist energieintensiv. Bei der Wiederaufbereitung von Aluminium ist der Energiebedarf deutlich geringer. Der tatsächliche Energiebedarf hängt dabei vom jeweiligen Ausgangsmaterial und Recyclingprozess ab.

(siehe Anodisierung)

Unter Entfettung versteht man das Entfernen von Öl-, Fett- und Schmutzrückständen von Metalloberflächen, insbesondere bei Aluminium. Dieser Prozess ist in der Aluminiumverarbeitung ein zentraler Schritt, da er die Oberflächenqualität maßgeblich beeinflusst und die Grundlage für alle weiteren Verarbeitungsschritte bildet – etwa Lackierungen, Kaschierungen, Verklebungen oder den Lebensmittelkontakt.

In der Folienproduktion dient die Entfettung vor allem dazu, Walzölrückstände zu entfernen, die beim Kaltwalzen entstehen. Je nach Anwendung kommen dabei verschiedene Verfahren zum Einsatz:

  • Thermische Entfettung – z. B. durch Weichglühen, bei dem das Walzöl verdampft.
  • Chemische Entfettung – mittels alkalischer oder lösungsmittelbasierter Reinigungsbäder.
  • Plasmabehandlung – ein Verfahren zur Erzeugung nahezu rückstandsfreier Oberflächen.

Die Korff AG legt besonderen Wert auf gründlich entfettete Aluminiumfolien, um eine optimale Haftung, saubere Weiterverarbeitung und konstante Produktqualität sicherzustellen. Nur durch eine vollständig entfettete Oberfläche lassen sich die hohen Anforderungen an Technikfolien, Verpackungsmaterialien und funktionale Beschichtungen zuverlässig erfüllen.

F

Ein Formatzuschnitt bezeichnet das präzise Zuschneiden von Plattenmaterialien – z. B. Holzwerkstoffe, Kunststoffplatten, Aluminiumverbundplatten oder Gipskarton – auf ein vorgegebenes Maß. Ziel ist es, Material exakt auf das gewünschte Endformat zuzuschneiden, ohne unnötigen Verschnitt oder Nacharbeit.

Formatzuschnitte werden typischerweise auf Formatkreissägen, CNC-Anlagen oder anderen spezialisierten Sägemaschinen durchgeführt. Sie sind ein zentraler Schritt in der:

  • Möbel- und Innenausbaufertigung
  • Werbetechnik (z. B. für bedruckte Platten)
  • Bauindustrie (z. B. für Fassadenverkleidungen)
  • Laden- und Messebau

Vorteile des Formatzuschnitts:

  • Millimetergenaue Passform
  • Saubere Schnittkanten, oft ohne Nachbearbeitung
  • Effizienter Materialeinsatz
  • Individuelle Maßanfertigung nach Kundenwunsch

Je nach Material und Anforderung kann der Zuschnitt auch entgratet, bekantet oder weiterbearbeitet werden.

Eine Folienrolle aus Aluminium ist ein industriell hergestellter Wickel von dünnem Aluminiumblech, meist mit einer Dicke unter 0,3 mm. Sie wird je nach Einsatzbereich in verschiedenen Breiten, Längen und Legierungen produziert und kommt in zahlreichen Branchen zum Einsatz.

Typische Anwendungen:

  • Verpackungsindustrie: Lebensmittelverpackungen, Pharmafolie, Beutel, Blister
  • Bauwesen: Dampfsperren, Dachdichtungen, Fassadenfolien
  • Technik und Industrie: Wärmetauscher, Kabelabschirmung, Isolierungen

Vorteile von Aluminiumfolienrollen:

  • Leicht und korrosionsbeständig
  • Hohe Barrierewirkung gegen Licht, Sauerstoff, Feuchtigkeit und Keime
  • Wärmeleitfähig – ideal für thermische Anwendungen
  • Recyclingfähigkeit abhängig von Legierung und Weiterverarbeitung

Die Aluminiumfolie wird meist werkseitig aufgewickelt und lässt sich automatisiert verarbeiten – z. B. durch Stanzen, Kaschieren oder Bedrucken.

G

Der Glanzgrad beschreibt, wie stark eine Oberfläche Licht reflektiert – vereinfacht gesagt, ob ein Material eher glänzend oder matt erscheint. Er wird mit einem Glanzmessgerät ermittelt und in sogenannten Glanzeinheiten (Gloss Units, GU) angegeben. Übliche Messungen erfolgen bei definierten Winkeln, oft bei 60°, um eine objektive Vergleichbarkeit zu gewährleisten.

  • Hoher Glanzgrad: Oberfläche wirkt stark spiegelnd und glänzend.
  • Niedriger Glanzgrad: Oberfläche erscheint matt und reflektiert diffus.

Bei dünnen Aluminiumfolien bis etwa 0,040 mm entsteht durch das Walzverfahren typischerweise eine Seite mit hohem Glanz und eine mit matter Oberfläche. Dadurch lässt sich je nach Anwendungsbereich gezielt die passende Seite nutzen – sei es für technische Funktionen, optische Anforderungen oder gestalterische Zwecke.

Die Korff AG bietet ein breites Spektrum an Aluminiumfolien mit unterschiedlichen Glanzgraden an. Kunden profitieren von maßgeschneiderten Lösungen, egal ob für Verpackungsmaterialien, technische Anwendungen oder dekorative Folien. Durch präzise Produktionsverfahren stellt die Korff AG sicher, dass der gewünschte Glanzgrad konstant eingehalten wird – eine wichtige Voraussetzung für gleichbleibende Qualität und zuverlässige Weiterverarbeitung.

Das Weichglühen – oft einfach Glühen genannt – ist ein wärmebehandelnder Prozess in der Aluminiumverarbeitung, bei dem das Material gezielt erhitzt und langsam abgekühlt wird, um seine mechanischen Eigenschaften zu verändern. Ziel ist es, Spannungen im Material abzubauen, die durch den Kaltwalzprozess entstehen, und die Duktilität (Dehnbarkeit) der Folie wiederherzustellen.

Besonders bei Haushaltsaluminiumfolie – typischerweise 10–15 µm dick – ist das Weichglühen ein entscheidender Produktionsschritt. Durch diese Behandlung wird die Folie besonders formbar, reißfest und erhält ihre typische Oberflächenstruktur: eine glänzende Seite und eine matte Seite, die beim zweilagigen Walzen entsteht.

Die Korff AG nutzt präzise gesteuerte Glühverfahren, um ihren Aluminiumfolien eine gleichbleibende Materialqualität und optimale Weiterverarbeitbarkeit zu verleihen. Je nach Anwendung – etwa für Verpackungen, Technikfolien oder Bauprodukte – wird der Glühprozess individuell angepasst, um die gewünschten Festigkeits- und Oberflächeneigenschaften zu erzielen.

Durch das Weichglühen werden zudem Walzöle reduziert und die Oberfläche entfettet, was eine wichtige Voraussetzung für Kaschierungen, Beschichtungen und Lebensmittelanwendungen ist. So stellt die Korff AG eine auf die weitere Verarbeitung abgestimmte Oberflächen- und Materialqualität sicher.

H

Unter Haushaltsfolie versteht man eine dünne Aluminiumfolie, die typischerweise 10–20 µm dick ist und in nahezu jedem Haushalt Verwendung findet. Sie wird in Rollenform im Handel angeboten und ist beidseitig glatt – mit einer glänzenden und einer matten Seite, die je nach Bedarf eingesetzt werden können.

Die Hauptanwendungsbereiche sind:

  • Frischhalten von Lebensmitteln
  • Abdecken von Speisen
  • Kochen und Grillen im Ofen

Dank ihrer hohen Barrierewirkung schützt Haushaltsfolie Lebensmittel zuverlässig vor Licht, Fremdgerüchen und Feuchtigkeitsverlust. Zudem ist sie hitzebeständig, allerdings nicht für die Mikrowelle geeignet, da dort Funkenbildung auftreten kann.

Die Korff AG produziert Aluminiumfolien in verschiedenen Qualitäten, die auch für den Einsatz als Haushaltsfolie geeignet sind. Dabei legt das Unternehmen besonderen Wert auf Materialgleichmäßigkeit, gute Weiterverarbeitbarkeit und die Möglichkeit, die Folien an kundenspezifische Anforderungen anzupassen – beispielsweise für die Verpackungsindustrie oder für Markenprodukte im Haushaltssegment.

I

Unter Isolationsfolie versteht man Folienmaterialien, die in Bau- und Industrieanwendungen eingesetzt werden, um Wärme, Kälte, Feuchtigkeit oder elektrische Strahlung abzuschirmen. Häufig werden dafür Aluminiumfolien verwendet, da sie über eine hohe Reflexionsfähigkeit verfügen und gleichzeitig eine zuverlässige Barrierewirkung gegen Luft und Feuchtigkeit bieten.

Typische Einsatzbereiche sind:

  • Bauwesen: als Dampfsperre oder Wärmereflexionsschicht in Dämmstoffen
  • Technik: in Kabelabschirmungen oder Kondensatoren
  • Automobilindustrie: für Hitzeschutz und Abschirmung sensibler Bauteile

Die Korff AG produziert Isolationsfolien aus Aluminium und Aluminiumverbunden, die sich durch gleichbleibende Materialqualität, hohe Reißfestigkeit und eine einfache Weiterverarbeitbarkeit auszeichnen. Kunden profitieren von maßgeschneiderten Lösungen, die exakt auf den jeweiligen Anwendungszweck abgestimmt sind – sei es für die Gebäudetechnik, die Elektroindustrie oder die Automobilfertigung.

J

Das Just-in-Time-Prinzip (JIT) ist ein Logistikkonzept, bei dem Materialien exakt zum Zeitpunkt des Produktionsbedarfs geliefert werden. Ziel ist es, Lagerbestände zu reduzieren, Kapitalbindung zu vermeiden und die Produktionsprozesse schlanker und effizienter zu gestalten.

Gerade in der Aluminiumfolienproduktion spielt JIT eine wichtige Rolle. Die Korff AG setzt dieses Konzept gezielt ein, um ihren Kunden eine bedarfsgerechte Belieferung zu ermöglichen. Das bedeutet:

  • Aluminiumfolien werden genau dann bereitgestellt, wenn sie benötigt werden.
  • Lagerkosten und unnötige Materialbestände werden minimiert.
  • Die Produktionsplanung wird flexibler und kann auf schwankende Bedarfe reagieren.

Dieses Konzept erfordert eine präzise Abstimmung zwischen Fertigung und Logistik sowie eine zuverlässige Produktionssteuerung. Durch die Just-in-Time-Belieferung stellt die Korff AG sicher, dass Kunden jederzeit die richtige Folie in der richtigen Menge und Qualität erhalten – und das genau zum richtigen Zeitpunkt.

Eine Jumborolle ist eine besonders große Rolle aus Aluminiumfolie, die vor allem in der industriellen Verarbeitung eingesetzt wird. Durch ihre hohe Lauflänge ermöglichen Jumborollen lange Produktionszyklen ohne Unterbrechung – ein entscheidender Vorteil für Unternehmen in der Verpackungsindustrie oder bei der Folienveredelung.

Die Korff AG bietet Jumborollen aus Aluminiumfolie, die auf die Anforderungen moderner Produktionsanlagen abgestimmt sind. Merkmale sind unter anderem:

  • ein stabiler Kerndurchmesser für sichere Maschinenkompatibilität
  • eine präzise Wickelung für gleichmäßigen Materialabzug
  • hohe Längen, die effiziente und störungsfreie Abläufe ermöglichen

Durch diese Eigenschaften eignen sich Jumborollen der Korff AG ideal für automatisierte Prozesse und großindustrielle Anwendungen, bei denen Zuverlässigkeit und Materialqualität entscheidend sind.

K

Unter Kabelabschirmung versteht man den Einsatz spezieller Materialien, um elektrische Leitungen vor äußeren Störeinflüssen wie elektromagnetischen Feldern (EMI) oder elektrostatischer Aufladung zu schützen. Gleichzeitig verhindert eine wirksame Abschirmung, dass vom Kabel selbst ausgehende Störungen andere Geräte oder Systeme beeinträchtigen.

Besonders bewährt haben sich dabei Aluminiumfolien, die aufgrund ihrer hohen Leitfähigkeit, Flexibilität und geringen Dicke ideal als Schirmmaterial geeignet sind. Sie werden häufig in Kombination mit Kupfergeflechten eingesetzt, um eine nahezu vollständige Abschirmung sicherzustellen.

Die Korff AG liefert maßgeschneiderte Aluminiumfolien für Kabelabschirmungen, die sich durch folgende Eigenschaften auszeichnen:

  • gleichbleibende Materialqualität für eine zuverlässige Funktion
  • hohe Flexibilität, um auch in engen Biegeradien verarbeitet werden zu können
  • optimierte Folienstärken, abgestimmt auf unterschiedliche Kabeltypen

Durch den Einsatz von Aluminiumfolien der Korff AG in der Kabelabschirmung wird die Signalqualität verbessert, die Störanfälligkeit reduziert und die Betriebssicherheit elektrischer Systeme langfristig gewährleistet – sei es in der Telekommunikation, der Automobilindustrie oder in industriellen Anwendungen.

Kaschieren bezeichnet das Verbinden zweier oder mehrerer Materialien zu einem mehrlagigen Verbund, bei dem mindestens eine Lage meist als Schutz-, Träger- oder Dekorschicht dient. Der Prozess erfolgt mithilfe von Klebstoff, Hitze, Druck oder Kaschierfolien und wird in vielen Branchen eingesetzt.

Typische Einsatzbereiche:

  • Verpackungsindustrie: Aluminiumfolie kaschiert mit Papier oder Kunststoff für Lebensmittelverpackungen
  • Druck und Werbetechnik: Aufbringen von Schutzfolien auf Plakate, Displays oder Platten
  • Bau und Innenausbau: Kaschierte Dämmstoffe, Holzwerkstoffe mit Dekorfolie
  • Textilindustrie: Kaschieren von Stoffen mit Membranen für wetterfeste Kleidung

Vorteile des Kaschierens:

  • Verbessert Oberflächenschutz, Feuchtigkeitsbeständigkeit oder Optik
  • Kombiniert Eigenschaften verschiedener Materialien (z. B. stabil + dekorativ)
  • Ermöglicht bedruckbare oder reinigungsfreundliche Oberflächen

Je nach Material und Anwendung wird zwischen nasskaschieren, thermokaschieren und druckkaschieren unterschieden.

Kondensatorfolien sind extrem dünne Aluminiumfolien, die speziell für den Einsatz in elektrischen Kondensatoren entwickelt werden. Sie haben in der Regel eine Dicke von nur 5–15 µm und bestehen aus hochreinem Aluminium. Entscheidend ist dabei die Oberflächenqualität und Reinheit der Folien, da diese maßgeblich die Kapazität, Effizienz und Zuverlässigkeit des Kondensators bestimmen.

In der Fertigung werden zwei Lagen von Kondensatorfolien – Anode und Kathode – gemeinsam mit einem Dielektrikum (z. B. saugfähiges Papier oder Kunststoffvlies) aufgerollt. Auf der Anodenfolie wird durch anodische Oxidation eine hauchdünne Al₂O₃-Schicht erzeugt, die als Isolationsschicht dient und die elektrische Funktion ermöglicht.

Die Korff AG liefert Aluminiumfolien, die speziell auf die hohen Anforderungen der Kondensatorindustrie zugeschnitten sind:

  • gleichbleibende Materialqualität für eine stabile Kapazität
  • saubere Oberflächen mit hoher Reinheit
  • präzise gefertigte Dicken für zuverlässige Weiterverarbeitung

Dank dieser Eigenschaften tragen die Kondensatorfolien der Korff AG wesentlich zur Leistungsfähigkeit moderner Elektrolytkondensatoren bei, die u. a. in der Automobilindustrie, in Haushaltsgeräten oder in elektronischen Steuerungen eingesetzt werden.

Die Korrosionsbeständigkeit beschreibt die Fähigkeit eines Metalls, Umwelteinflüssen wie Feuchtigkeit, Sauerstoff oder Chemikalien zu widerstehen, ohne sich zu zersetzen oder an Festigkeit zu verlieren.

Aluminium zeichnet sich durch eine besonders hohe Korrosionsbeständigkeit aus. Beim Kontakt mit Luft bildet sich automatisch eine dünne, stabile Oxidschicht (Al₂O₃) auf der Oberfläche. Diese Schicht versiegelt das Metall dauerhaft und verhindert, dass Feuchtigkeit oder aggressive Stoffe eindringen – im Gegensatz zu Eisen, das bei Oxidation rostet.

Die Korff AG nutzt diese natürliche Schutzwirkung gezielt für ihre Aluminiumfolien und technischen Verbundprodukte. Durch kontrollierte Walz- und Oberflächenprozesse entstehen Folien, die auch unter hoher Luftfeuchtigkeit, Temperaturschwankungen oder chemischer Belastung ihre Eigenschaften behalten.

Diese dauerhafte Korrosionsbeständigkeit macht Korff-Aluminiumfolien ideal für Verpackungs-, Isolier- und Industrieanwendungen, bei denen Zuverlässigkeit und Langlebigkeit entscheidend sind. So bleiben Produkte und Bauteile über Jahre hinweg optimal geschützt.

L

Unter Lackierung versteht man das Beschichten einer Oberfläche mit Lacken, um sowohl optische als auch funktionale Eigenschaften zu verbessern. In der Aluminiumverarbeitung dient sie dazu, das Material zu schützen, zu veredeln oder bestimmte technische Funktionen zu erfüllen.

Die Korff AG veredelt Aluminiumfolien durch präzise aufgetragene Lackschichten, die individuell an den Verwendungszweck angepasst werden. Dabei kann die Folie ein- oder beidseitig lackiert werden – beispielsweise zum Schutz von Farbdrucken, zur Erhöhung der Widerstandsfähigkeit oder zur Gestaltung von Oberflächen mit unterschiedlichem Glanzgrad (glänzend, matt oder farbig).

Zum Einsatz kommen je nach Anforderung Schutzlacke, Decklacke oder Funktionslacke – etwa hitzebeständige Beschichtungen, haftvermittelnde Schichten oder lebensmitteltaugliche Systeme.
Vor dem Lackauftrag wird jede Folie bei der Korff AG gründlich entfettet und gereinigt, um eine optimale Haftung und gleichmäßige Beschichtung sicherzustellen.

Durch diesen sorgfältigen Prozess entstehen hochwertige, langlebige und funktional angepasste Aluminiumfolien, die in Verpackung, Bauwesen und Technik gleichermaßen überzeugen.

Das Längsschneiden ist ein präziser Trennprozess, bei dem breite Aluminiumfolienrollen in schmalere Streifen geschnitten werden. Ziel ist es, Folien in exakt definierte Breiten zu bringen, die den Anforderungen der weiterverarbeitenden Industrie entsprechen.

Bei der Korff AG wird das Längsschneiden mit hochpräzisen Schneidanlagen durchgeführt. Dabei läuft das Folienband kontinuierlich durch ein Längsschneidwerk, in dem rotierende Messer die Folie sauber und gratfrei trennen. So entstehen passgenaue Rollen, die exakt auf die Verpackungs-, Kaschier- oder Bauanwendungen der Kunden abgestimmt sind.

Besonders wichtig sind dabei glatte Schnittkanten, um eine störungsfreie Weiterverarbeitung und hohe Wickelqualität sicherzustellen. Durch die Kombination aus präziser Schnitttechnik, gleichbleibender Spannungskontrolle und kontinuierlicher Qualitätsprüfung gewährleistet die Korff AG eine hohe Maßhaltigkeit und perfekte Verarbeitungssicherheit ihrer Aluminiumfolien.

So trägt das Längsschneiden wesentlich zur Effizienz und Prozesssicherheit in der weiteren Produktion bei.

Der Begriff Lebensmittelechtheit beschreibt die Eignung eines Materials für den direkten Kontakt mit Lebensmitteln, ohne dass dabei gesundheitsgefährdende Stoffe übertragen werden.

Aluminiumfolie gilt bei sachgerechter Verwendung als lebensmittelecht und ist daher ein weit verbreitetes Verpackungsmaterial in der Lebensmittelindustrie. Sie schützt Lebensmittel zuverlässig vor Licht, Feuchtigkeit, Sauerstoff und Fremdgerüchen, ohne dabei ihre eigenen Bestandteile an das Produkt abzugeben.

Wichtig ist jedoch der richtige Einsatz: Stark saure oder salzhaltige Lebensmittel sollten nicht direkt mit Aluminiumfolie in Kontakt kommen, da chemische Reaktionen Aluminium-Ionen freisetzen können. In solchen Fällen empfiehlt sich der Einsatz von beschichteten oder kaschierten Folien, wie sie die Korff AG anbietet.

Die Korff-Aluminiumfolien werden nach strengen Qualitäts- und Hygienestandards gefertigt und sind für den Lebensmittelkontakt geprüft. Damit bietet die Korff AG sichere und hochwertige Lösungen für Verpackungen, Kaschierungen und technische Anwendungen, bei denen Lebensmittelechtheit und Produktschutz oberste Priorität haben.

Die London Metal Exchange (LME) ist die weltweit führende Handelsbörse für Industriemetalle wie Aluminium, Kupfer, Zink oder Nickel. An dieser Börse wird täglich der Spotpreis und der Terminpreis für Aluminium festgelegt – Werte, die als globale Referenz für die Metallpreise gelten.

Auch die Korff AG orientiert sich bei der Preisgestaltung ihrer Aluminiumfolien und Halbprodukte am aktuellen LME-Aluminiumpreis. Dieser Basispreis wird üblicherweise um regionale Prämien und Veredelungskosten ergänzt, um den endgültigen Materialpreis zu bestimmen.

Da der LME-Preis starken Marktschwankungen unterliegt, wirken sich Preisbewegungen unmittelbar auf die Beschaffungskosten und Produktpreise aus. Faktoren wie Energiepreise, Nachfrageentwicklung oder Lagerbestände beeinflussen den Kurs zusätzlich.

Für Kunden bedeutet das: Die Korff AG kalkuliert ihre Aluminiumprodukte stets auf Basis transparenter und marktgerechter Preisgrundlagen, um faire und nachvollziehbare Konditionen zu gewährleisten.

M

Eine metallisierte Folie ist eine Kunststofffolie – häufig PET (Polyethylenterephthalat) –, die im Hochvakuum mit einer extrem dünnen Aluminiumschicht bedampft wird. Diese Beschichtung verleiht der Folie einen dekorativen Glanz und verbessert ihre Barriereeigenschaften gegen Aromen und Gase.

Im Vergleich zu massiver Aluminiumfolie besteht die metallisierte Variante überwiegend aus Kunststoff und enthält nur einen sehr geringen Anteil an Aluminium. Dadurch eignet sie sich besonders für Verpackungen, bei denen Optik und Kosteneffizienz wichtiger sind als eine vollständige Licht- oder Feuchtigkeitssperre.

Typische Anwendungen sind zum Beispiel:

  • Snackverpackungen
  • Geschenkartikel
  • Dekorative Verpackungen

Die Korff AG setzt metallisierte Folien gezielt ein, wenn ein hochwertiges Erscheinungsbild gefragt ist, aber die Anforderungen an die Barrierewirkung geringer ausfallen. Kunden profitieren von Folienlösungen, die sowohl ästhetische Ansprüche erfüllen als auch eine gute Verarbeitbarkeit in industriellen Prozessen bieten.

Damit ergänzt die metallisierte Folie das breite Portfolio der Korff AG und bietet eine flexible Alternative zur klassischen Aluminiumfolie.

N

Als Nadelstichlöcher oder Pinholes bezeichnet man winzige Durchbrüche in sehr dünnen Folien, die während der Produktion entstehen können. Besonders bei Aluminiumfolien mit einer Stärke unter 6 µm lassen sich solche Mikrolöcher technisch kaum vollständig vermeiden.

Diese kleinen Öffnungen beeinträchtigen die Barriereeigenschaften der Folie, da über sie Luft, Sauerstoff oder Feuchtigkeit eindringen können. Für Anwendungen mit hohen Anforderungen an die Dichtigkeit – beispielsweise in der Lebensmittelverpackung oder im Pharmabereich – stellen Pinholes deshalb ein kritisches Qualitätsmerkmal dar.

Die Korff AG begegnet diesem Risiko gezielt durch den Einsatz von:

So wird eine maximale Sperrwirkung erreicht und die Produkte bleiben zuverlässig vor äußeren Einflüssen geschützt. Kunden profitieren dadurch von einer konstant hohen Materialqualität und einer sicheren Verarbeitung auch bei anspruchsvollen Anwendungen.

O

Unter Oberflächenveredelung versteht man alle Verfahren, mit denen die Eigenschaften und das Erscheinungsbild von Aluminiumfolie gezielt verbessert werden. Dazu zählen sowohl optische Anpassungen als auch funktionale Veredelungen, die für die spätere Anwendung entscheidend sind.

Bei der Korff AG umfasst die Oberflächenveredelung unter anderem Lackierungen, Kaschierungen, Prägungen und Beschichtungen mit funktionalen Schichten wie Siegellacken, Schutzlacken oder hitzebeständigen Systemen. Ziel ist es, Aluminiumfolien exakt auf die Anforderungen von Verpackungs-, Bau- und technischen Anwendungen abzustimmen.

Eine gezielte Oberflächenveredelung verbessert beispielsweise die Barriereeigenschaften, die Bedruckbarkeit, die Korrosionsbeständigkeit oder die Weiterverarbeitbarkeit in automatisierten Prozessen. Durch präzise Prozessführung und Qualitätskontrollen stellt Korff sicher, dass jede veredelte Folie gleichbleibend hohe Funktionalität, Zuverlässigkeit und Langlebigkeit bietet.

Die Oxidhaut ist eine natürliche, wenige Nanometer dünne Schutzschicht, die sich bei Aluminium automatisch bildet, sobald das Metall mit Luftsauerstoff in Kontakt kommt. Diese Schicht besteht aus Aluminiumoxid (Al₂O₃) und versiegelt die Oberfläche dauerhaft.

Für Aluminiumfolien ist die Oxidhaut von zentraler Bedeutung: Sie verleiht dem Material eine hohe Korrosionsbeständigkeit, da sie das darunterliegende Metall vor Feuchtigkeit, Sauerstoff und vielen chemischen Einflüssen schützt. Im Gegensatz zu Eisen rostet Aluminium daher nicht weiter, sondern stabilisiert sich selbst.

Die Korff AG nutzt diese natürliche Eigenschaft gezielt bei der Herstellung und Weiterverarbeitung von Aluminiumfolien. Die Oxidhaut sorgt für Langlebigkeit, Materialstabilität und eine sichere Nutzung in Verpackungs-, Bau- und technischen Anwendungen. Je nach Veredelungsschritt wird die Oxidschicht dabei berücksichtigt oder gezielt vorbereitet, etwa für Lackierungen, Kaschierungen oder Siegelschichten.

So trägt die Oxidhaut wesentlich zur Qualität, Zuverlässigkeit und Beständigkeit der Korff-Aluminiumprodukte bei.

P

Perforation bezeichnet das gezielte Einbringen von feinen Durchbrüchen oder Lochreihen in Materialien wie Papier, Folien (Aluminiumfolien), Metall oder Kunststoff. Ziel ist es, das Material an einer definierten Stelle leichter abtrennen, falten oder belüften zu können, ohne es komplett zu durchschneiden.

Typische Anwendungsbereiche:

  • Verpackungen: Öffnungshilfen bei Blisterverpackungen, Portionsbeutel oder Folien
  • Drucksachen: Abtrennbare Abschnitte bei Tickets, Gutscheinen, Formularen
  • Technische Anwendungen: Belüftung von Materialien, gezielte Sollbruchstellen
  • Baustoffe: Akustikplatten oder Dampfbremsen mit Mikroperforation

Vorteile der Perforation:

  • Funktionalität: Erleichtert Öffnen, Trennen oder Falten
  • Kundennutzen: Höherer Bedienkomfort, z. B. bei Verpackungen
  • Vielseitig einsetzbar: Auf unterschiedlichen Materialien, in verschiedensten Formaten

Perforationen werden je nach Materialstärke und Einsatzbereich durch Stanzen, Ritzen, Lasern oder Nadelsysteme erzeugt. Die Art und Dichte der Perforation wird exakt an die Anwendung angepasst.

Prägen ist ein Verfahren zur dauerhaften Verformung von Materialien wie Papier, Karton, Aluminiumfolie, Leder, Metall oder Kunststoff. Dabei wird mit Druck – oft in Verbindung mit Wärme – ein reliefartiges Muster, Logo oder Text in die Oberfläche eingeprägt. Das Motiv bleibt fühl- und sichtbar und verleiht dem Material eine hochwertige Optik sowie taktile Wirkung.

Typische Anwendungsbereiche:

  • Druck und Verpackung: Logos oder Schriftzüge auf Einladungen, Visitenkarten, Buchcovern oder Produktverpackungen
  • Metallverarbeitung: Seriennummern, Markierungen, Sicherheitsmerkmale
  • Lederwaren: Dekorative oder funktionale Prägungen auf Taschen, Schuhen, Accessoires
  • Industrielle Fertigung: Strukturprägungen für technische oder optische Zwecke

Prägearten im Überblick:

  • Blindprägung: ohne Farbe oder Folie, rein mechanisch
  • Heißfolienprägung: Kombination aus Druck und farbiger oder metallischer Folie
  • Tief- und Hochprägung: erzeugen vertiefte bzw. erhabene Strukturen

Vorteile des Prägens:

  • Wertige, dauerhafte Veredelung
  • Fälschungsschutz bei Dokumenten oder Produkten
  • Haptische Differenzierung gegenüber Standarddruck

Als Primäraluminium bezeichnet man Aluminium, das direkt aus dem Erz Bauxit gewonnen wird. Es zeichnet sich durch einen sehr hohen Reinheitsgrad und klar definierte Materialeigenschaften aus. Die Herstellung erfolgt in Aluminiumhütten mittels Schmelzflusselektrolyse (Hall-Héroult-Verfahren) und ist mit einem hohen Energieaufwand verbunden.

Die Korff AG setzt Primäraluminium gezielt dort ein, wo besonders hohe Anforderungen an Reinheit, Homogenität oder elektrische Eigenschaften bestehen – etwa bei technischen Folien, Kondensatoranwendungen oder speziellen Verbundlösungen.

Wo es die technischen Anforderungen ermöglichen, kann Recyclingaluminium eine Alternative zu Primäraluminium darstellen. Die Auswahl richtet sich nach den erforderlichen Materialeigenschaften des jeweiligen Produkts.

(siehe Rückseitenlackierung)

Q

Die Qualitätssicherung umfasst alle Maßnahmen und Prüfverfahren, mit denen die Korff AG eine gleichbleibend hohe Qualität ihrer Aluminiumfolien sicherstellt. Ziel ist es, Produkte zuverlässig herzustellen, die den technischen Spezifikationen, gesetzlichen Anforderungen und kundenspezifischen Vorgaben entsprechen.

Dazu gehören unter anderem die kontinuierliche Kontrolle der Folienstärken, optische Inspektionen zur Erkennung von Oberflächenfehlern sowie standardisierte Prüfverfahren für mechanische und funktionale Eigenschaften. Moderne Mess- und Überwachungssysteme ermöglichen eine lückenlose Prozesskontrolle über alle Fertigungsstufen hinweg.

Ein striktes Qualitätsmanagement, beispielsweise nach ISO 9001, bildet die Grundlage dieser Arbeit. Es stellt sicher, dass alle Abläufe dokumentiert, nachvollziehbar und kontinuierlich verbessert werden. So garantiert die Korff AG Aluminiumfolien, die zuverlässig, maßhaltig und prozesssicher sind – auch für anspruchsvolle Anwendungen in Verpackung, Bau und Technik.

R

Aluminium kann nach entsprechender Sammlung und Sortierung eingeschmolzen und erneut als Werkstoff eingesetzt werden. Die Wiederaufbereitung benötigt in der Regel deutlich weniger Energie als die Herstellung von Primäraluminium aus Bauxit. Wie gut ein konkretes Aluminiumprodukt recycelt werden kann, hängt unter anderem von seiner Legierung, Beschichtung, Verschmutzung und der Verbindung mit anderen Materialien ab.

Aluminium besitzt ein sehr hohes Reflexionsvermögen und kann bis zu 96 Prozent der einfallenden Strahlung reflektieren. Diese Eigenschaft macht Aluminium besonders geeignet für Anwendungen, bei denen Licht- oder Wärmerückstrahlung gezielt genutzt oder unerwünschte Wärme abgeschirmt werden soll.

Die Korff AG nutzt das hohe Reflexionsvermögen von Aluminium in vielfältigen technischen Lösungen, etwa bei wärmereflektierenden Dämmmaterialien oder bei Verpackungen mit hohen Anforderungen an den Hitzeschutz. So lassen sich Energieverluste reduzieren und funktionale wie auch effiziente Produkte realisieren.

Die Reinheit von Aluminium bezieht sich auf den Gehalt an metallischem Aluminium im Endprodukt, ausgedrückt in Prozent. Technisch reines Aluminium enthält meist mehr als 99 % Aluminium, während industriell eingesetzte Legierungen bewusst mit anderen Elementen wie Kupfer, Magnesium oder Silizium legiert werden, um bestimmte mechanische oder physikalische Eigenschaften zu verbessern.

Einteilung nach Reinheitsgrad:

  • Al99,5 – enthält mindestens 99,5 % Aluminium
  • Al99,9 – hochreines Aluminium, z. B. für elektrische Anwendungen
  • Ultra-Hochrein-Aluminium (Al99,99 und höher) – für spezielle Einsatzgebiete in der Halbleiter-, Vakuum- oder Optoelektronikindustrie

Warum ist der Aluminiumgehalt wichtig?

  • Höherer Reinheitsgrad = bessere Korrosionsbeständigkeit, höhere elektrische Leitfähigkeit, aber geringere Festigkeit
  • Niedrigerer Reinheitsgrad (Legierungen) = höhere Festigkeit, Härte oder Wärmebeständigkeit, z. B. für Bau- und Fahrzeugteile

Die Wahl der Aluminiumreinheit hängt also direkt vom Einsatzzweck ab – von einfachen Bauprofilen bis zu hochspezialisierten Komponenten in Technik und Industrie.

Die Rückseitenlackierung, auch als Primer bezeichnet, ist eine dünne Beschichtung auf der Rückseite von Aluminiumblechen oder Verbundplatten. Sie erfüllt zwei Hauptfunktionen:

  1. Korrosionsschutz
  2. Haftvermittlung für Kleber, Schäume oder weitere Schichten

Verwendet wird der Primer vor allem bei:

  • Aluminiumverbundplatten (z. B. für Fassaden oder Werbetechnik)
  • Beschichteten Blechen in der Bauindustrie
  • Verklebten Bauteilen in Fahrzeugbau und Maschinenbau

Typische Eigenschaften einer Rückseitenlackierung:

  • Dicke: meist zwischen 3–6 μm
  • Farbe: oft neutral (grau, beige) zur Unterscheidung von der Sichtseite
  • Beständig gegen Feuchtigkeit, Chemikalien und Alterung
  • Kompatibel mit handelsüblichen Klebstoffen und Dichtstoffen

Warum wichtig?
Ohne Primer kann es zu Korrosion oder mangelhafter Haftung kommen – besonders bei langfristigem Einsatz im Außenbereich oder bei mechanischer Belastung.

S

Sekundäraluminium bezeichnet Aluminium, das aus Recyclingprozessen gewonnen wird. Je nach Zusammensetzung und Aufbereitung kann es für zahlreiche Anwendungen erneut eingesetzt werden. Ob Sekundäraluminium für ein bestimmtes Produkt geeignet ist, hängt von den erforderlichen technischen Eigenschaften und Reinheitsanforderungen ab.

Eine Siegelschicht ist eine spezielle Beschichtung, die es ermöglicht, Aluminiumfolie durch Wärmeeinwirkung zuverlässig mit anderen Materialien zu verbinden – etwa mit Kunststoffbechern, Kartonverbunden oder Schalen. Bei der Korff AG werden solche Heißsiegelschichten vor allem für Deckelfolien eingesetzt, wie sie in der Lebensmittel-, Molkerei- und Convenience-Food-Industrie benötigt werden.

Wesentliche Anforderungen sind dabei eine hohe Dichtigkeit, damit Inhalte sicher verschlossen bleiben, und eine definierte Abziehbarkeit, damit der Deckel sich beim Endverbraucher sauber öffnen lässt. Die Korff AG stellt sicher, dass jede Siegelschicht exakt auf das jeweilige Gegenmaterial abgestimmt ist und in der industriellen Abfüllung prozesssicher funktioniert.

Stanzen ist ein trennendes Fertigungsverfahren, bei dem flache Materialien wie Aluminiumfolie, Blech, Papier, Kunststoff oder Folien mit Hilfe eines Werkzeugs mechanisch geschnitten oder geformt werden. Dabei wird das Material durch eine Schneidkante in einem Hubvorgang durchtrennt – präzise, schnell und reproduzierbar.

Typische Anwendungen:

  • Blechverarbeitung: Öffnungen, Konturen oder Durchbrüche in Aluminium, Stahl oder Edelstahl
  • Verpackungsindustrie: Zuschnitte für Kartonagen, Etiketten, Blisterverpackungen
  • Werbetechnik: Formteile aus Kunststoffplatten oder bedruckten Folien
  • Elektro- und Automobilindustrie: Dichtungen, Isolierfolien, Kleinteile

Vorteile des Stanzverfahrens:

  • Hohe Maßgenauigkeit und Wiederholbarkeit
  • Kurze Taktzeiten, ideal für Serienfertigung
  • Kosteneffizient bei mittleren bis hohen Stückzahlen
  • Vielfältig kombinierbar mit Prägen, Rillen, Perforieren

Verfahrensvarianten:

  • Einzelhubstanzen / Exzenterpressen
  • Revolverstanzmaschinen (CNC)
  • Rotationsstanzen für Endlosmaterialien
  • Feinstanzen für besonders präzise Konturen

Die Streckgrenze beschreibt die mechanische Spannung, ab der Aluminiumfolie dauerhaft verformt wird. Sie ist ein zentraler Werkstoffkennwert, weil sie angibt, wie viel Belastung eine Folie aufnehmen kann, bevor sie plastisch nachgibt. Für die Korff AG ist dieser Wert entscheidend, um sicherzustellen, dass jede Folie – abhängig vom Einsatzgebiet – entweder die erforderliche Formstabilität oder die gewünschte Verformbarkeit mitbringt.

In Bereichen wie tiefgezogenen Verpackungen, technischen Laminaten oder präzisen Weiterverarbeitungsprozessen bestimmt die Streckgrenze maßgeblich, wie zuverlässig sich die Folie formen lässt, ohne zu reißen oder unkontrolliert nachzugeben. Durch gezielte Auswahl von Legierung, Walzgrad und Wärmebehandlung stellt die Korff AG sicher, dass die gelieferten Aluminiumfolien exakt die geforderten mechanischen Eigenschaften erfüllen.

T

Unter Toleranz versteht man in der Produktionstechnik die zulässige Abweichung von einem Sollmaß. Sie definiert den Spielraum, in dem sich Maße, Dicken oder Oberflächenmerkmale eines Werkstoffs bewegen dürfen, ohne die Funktionalität oder die Qualitätsanforderungen zu beeinträchtigen.

Gerade bei Aluminiumfolien spielen Toleranzen eine wichtige Rolle: Schon kleinste Unterschiede in Dicke, Breite oder Glanzgrad können Auswirkungen auf die Weiterverarbeitung und die Anwendungseigenschaften haben.

Die Korff AG stellt sicher, dass alle Folien innerhalb eng definierter Toleranzen produziert werden. Durch präzise Walz- und Schneidverfahren sowie laufende Qualitätskontrollen gewährleistet das Unternehmen eine konstante Materialqualität. Für Kunden bedeutet das: zuverlässige Weiterverarbeitung, hohe Prozesssicherheit und Produkte, die exakt den vereinbarten Spezifikationen entsprechen.

Das konsequente Einhalten definierter Toleranzen kann zudem Ausschuss und erforderliche Nacharbeit reduzieren.

U

Unter Umformen versteht man einen Weiterverarbeitungsvorgang, bei dem Aluminiumbleche oder Aluminiumfolien durch mechanische Verfahren wie Biegen, Stanztiefziehen oder Pressen in eine neue Form gebracht werden. Dabei bleibt das Materialgefüge erhalten – es handelt sich also nicht um eine Zerspanung, sondern um eine plastische Verformung.

Dank ihrer hohen Duktilität lassen sich die Aluminiumfolien der Korff AG besonders gut umformen. Sie eignen sich für Anwendungen, bei denen exakte Formen und eine zuverlässige Weiterverarbeitbarkeit entscheidend sind – beispielsweise bei vorgefertigten Verpackungen, technischen Komponenten oder Bauteilen im Bauwesen.

Durch die Kombination von gleichbleibender Materialqualität und präziser Fertigung stellt die Korff AG sicher, dass ihre Folien im Umformprozess eine hohe Stabilität, Maßgenauigkeit und Oberflächenqualität behalten. Dies macht sie zu einer zuverlässigen Lösung für Industrie- und Verpackungskunden.

Die Umweltbilanz betrachtet Umweltwirkungen eines Produkts über verschiedene Phasen seines Lebenszyklus, beispielsweise Rohstoffgewinnung, Herstellung, Transport, Nutzung und Verwertung. Welche Umweltwirkungen ein Aluminiumprodukt tatsächlich verursacht, hängt unter anderem vom eingesetzten Ausgangsmaterial, der Energieversorgung, dem Produktaufbau, den Transportwegen sowie den verfügbaren Recyclingverfahren ab. Eine konkrete Umweltbilanz erfordert daher eine produktspezifische Betrachtung.

V

Verbundfolien bestehen aus Aluminium und mindestens einem weiteren Material – etwa Papier, Kunststoff oder Vlies. Durch diese Kombination entstehen maßgeschneiderte Folienverbunde, die die Stärken der einzelnen Werkstoffe in einem Produkt vereinen. Typische Vorteile sind hohe Barrierewerte, erhöhte Reißfestigkeit, bessere Verarbeitbarkeit und – je nach Aufbau – eine definierte Optik für dekorative oder technische Anwendungen.

Die Korff AG entwickelt Verbundfolien, die exakt auf den jeweiligen Einsatzzweck abgestimmt sind. Je nach Branche – ob Verpackung, Technik, Industrie oder Bau – kombiniert Korff Aluminium gezielt mit geeigneten Zusatzmaterialien, um Schutzwirkung, Stabilität und Funktionalität in einer einzigen Folienlösung zu vereinen.

W

Das Walzen ist ein zentrales Verfahren in der Herstellung von Aluminiumfolie. Dabei wird ein Aluminiumband in mehreren Walzstufen schrittweise auf die gewünschte Dicke und Oberflächenqualität reduziert. Durch präzise Walzprozesse entstehen Folien mit gleichmäßiger Struktur, hoher Maßgenauigkeit und definierter Oberflächenbeschaffenheit – je nach Anwendung glänzend oder matt.

Die Korff AG verarbeitet ausschließlich qualitätsgeprüfte Walzprodukte und legt großen Wert auf enge Toleranzen, Oberflächenreinheit und optimale Weiterverarbeitbarkeit. Das sichert eine konstant hohe Qualität der Aluminiumfolien – ob für den Verpackungsbereich, die Technik oder die Bauindustrie.

Durch den Einsatz moderner Walztechnologien und Kontrollsysteme gewährleistet die Korff AG eine gleichbleibend präzise Materialdicke und erfüllt damit die Anforderungen anspruchsvoller Kunden in der ganzen Lieferkette.

Bei der Wärmedämmung spielt Aluminiumfolie eine entscheidende Rolle – insbesondere aufgrund ihrer hohen Reflexionsfähigkeit. Die Korff AG nutzt Aluminium gezielt in Anwendungen, bei denen es auf die Reduktion von Wärmeverlusten und die Reflexion von Wärmestrahlung ankommt.

Aufgrund seines hohen Reflexionsvermögens kann Aluminiumfolie in geeigneten Aufbauten dazu beitragen, Wärmestrahlung zu reflektieren und Wärmeverluste zu reduzieren. Typische Einsatzbereiche sind:

  • mehrlagige Reflexionsfolien in Dämmstoffen,
  • kaschierte Isolierbahnen mit Papier-, PE- oder Vlieszusätzen,
  • Aluminium-beschichtete Luftpolsterfolien für technische Anwendungen.

Ein weiterer Vorteil: Aluminium ist nicht brennbar und kann so zusätzlich als Brandschutzlage eingesetzt werden.

Die Korff AG liefert maßgeschneiderte Aluminiumfolien und Verbundlösungen für die Wärmedämmung in Bau, Technik und Industrie – effizient, langlebig und nachhaltig.

Die Wärmeleitfähigkeit beschreibt die Fähigkeit eines Materials, Wärmeenergie zu übertragen. Sie wird in Watt pro Meter und Kelvin (W/m·K) angegeben und ist ein entscheidender Kennwert für Anwendungen, bei denen Temperaturmanagement eine Rolle spielt.

Aluminium besitzt mit etwa 235 W/m·K eine sehr hohe Wärmeleitfähigkeit – deutlich höher als viele andere Metalle oder Kunststoffe. Dadurch kann es Wärme schnell aufnehmen, verteilen und ableiten, was es zu einem idealen Werkstoff für technische und thermische Anwendungen macht.

Die Korff AG verarbeitet hochwertige Aluminiumfolien mit optimaler Wärmeleitfähigkeit. Diese Folien werden unter anderem in technischen Isolierlösungen, Verpackungen für heiße Speisen oder kaschierten Bausystemen eingesetzt. Dank der gleichmäßigen Materialstruktur und Oberflächenqualität passen sich Korff-Folien schnell an Temperaturveränderungen an und sorgen für effiziente Wärmeverteilung.

Ob als Wärmereflektor, Hitzeschutz oder leitfähige Schicht – Aluminiumfolien von der Korff AG kombinieren hohe Wärmeleitfähigkeit, geringes Gewicht und langfristige Stabilität, wodurch sie in vielen Industriebereichen eine Schlüsselrolle einnehmen.

Walzen ist ein umformendes Fertigungsverfahren, bei dem ein Werkstoff – meist Metall – zwischen rotierenden Walzen unter hohem Druck in die gewünschte Dicke, Form oder Oberfläche gebracht wird. Dabei verändert das Material seine Form plastisch, ohne zu reißen oder zu brechen.

Typische Anwendungsbereiche:

  • Metallverarbeitung: Herstellung von Blechen, Bändern, Profilen (z. B. Aluminium-, Stahl- oder Kupferwalzprodukte)
  • Papier- und Folienherstellung: Glätten, Verdichten oder Strukturieren von Rollenware
  • Kunststoffindustrie: Kalanderprozesse zur Formgebung von Folien und Platten
  • Lebensmittelverarbeitung: Walzen von Teigen, Zuckermassen oder Schokoladenrohmasse

Verfahrenstypen beim Walzen:

  • Warmwalzen: über Rekristallisationstemperatur – für grobe Vorformen und hohe Umformgrade
  • Kaltwalzen: unterhalb der Rekristallisationstemperatur – für hohe Maßgenauigkeit und glatte Oberflächen
  • Quer- oder Längswalzen: je nach Umformrichtung
  • Prägewalzen / Strukturwalzen: zur Erzeugung spezieller Oberflächeneffekte

Vorteile des Walzens:

  • Effiziente Massenproduktion
  • Hohe Oberflächenqualität und Maßhaltigkeit
  • Materialeigenschaften gezielt beeinflussbar (z. B. Festigkeit, Härte, Gefüge)
  • Kontinuierlicher Prozess, ideal für Rollenware und lange Produkte

X

Die Röntgenfluoreszenzanalyse (XRF) ist ein zerstörungsfreies Analyseverfahren, das zur Bestimmung der chemischen Zusammensetzung von Werkstoffen eingesetzt wird. Dabei wird die Oberfläche eines Materials mit Röntgenstrahlen bestrahlt. Die dabei entstehende charakteristische Fluoreszenzstrahlung ermöglicht eine präzise Identifikation und Quantifizierung der enthaltenen Elemente.

In der Aluminiumfolienproduktion nutzt die Korff AG die XRF-Analyse, um Legierungsbestandteile, Reinheitsgrade und Schichtdicken exakt zu überprüfen. Dieses Verfahren gewährleistet, dass jede Folie den technischen Spezifikationen und Qualitätsstandards entspricht – etwa hinsichtlich Legierungszusätzen oder Materialreinheit.

Die XRF-Analyse unterstützt damit die Qualitätssicherung und Prozesskontrolle, ohne dass die untersuchte Probe zerstört werden muss.

Y

Der Begriff Yield – im Deutschen auch Ausbeute genannt – beschreibt in der Produktion das Verhältnis von verwertbarem Endprodukt zum eingesetzten Material. Bei der Herstellung von Aluminiumfolien dient der Yield als Maß für Effizienz: Er zeigt, wie viel des eingesetzten Aluminiums tatsächlich als fertige Folie nutzbar ist.

Ein hoher Yield hat mehrere Vorteile:

  • Weniger Abfall und geringerer Recyclingaufwand
  • Niedrigere Produktionskosten
  • Effizientere Ressourcennutzung

Ein hoher Yield bedeutet, dass ein größerer Anteil des eingesetzten Materials als verwertbares Endprodukt genutzt werden kann. Dadurch können Materialverluste und Ausschuss reduziert werden.

Z

Die Zugfestigkeit beschreibt die Fähigkeit eines Materials, einer mechanischen Belastung durch Zugkräfte standzuhalten, ohne zu reißen. Sie ist eine der wichtigsten Kenngrößen in der Werkstofftechnik und wird insbesondere bei Aluminiumfolien herangezogen, um ihre Belastbarkeit und Weiterverarbeitbarkeit zu bewerten.

Für Aluminiumfolie ist die Zugfestigkeit entscheidend, da sie direkt beeinflusst, wie sich die Folie beim Verpacken, Tiefziehen oder bei der kaschierten Verarbeitung verhält. Eine zu geringe Zugfestigkeit kann zu Materialrissen führen, während eine angepasste Festigkeit eine zuverlässige Funktionalität in industriellen Prozessen gewährleistet.

Die Korff AG berücksichtigt die Zugfestigkeit gezielt bei der Auswahl von Legierungen und Folienstärken. Je nach Einsatzzweck werden geeignete Werkstoffe kombiniert, um die richtige Balance aus Stabilität, Flexibilität und Verarbeitbarkeit zu erreichen. So entstehen maßgeschneiderte Folienlösungen, die sowohl im Verpackungsbereich als auch in technischen Anwendungen dauerhaft überzeugen.

Dank langjähriger Erfahrung stellt die Korff AG sicher, dass ihre Produkte stets die erforderlichen mechanischen Eigenschaften besitzen – eine Grundlage für Qualität, Prozesssicherheit und Langlebigkeit.