In unserem Aluminium-Glossar finden Sie verständliche Erklärungen zu zentralen Fachbegriffen aus der Aluminiumverarbeitung und -produktion.
Egal ob Sie sich für Profile, Legierungen, Oberflächenbehandlungen oder Fertigungstechnologien interessieren – hier erfahren Sie, was hinter Begriffen wie „Eloxieren“, „Formatzuschnitt“, „Kaschieren“ oder „Prägen“ steckt.
Unser Ziel: Technisches Wissen klar und zugänglich zu machen – damit Sie als Kunde, Architekt, Planer oder Einkäufer besser nachvollziehen können, wie wir arbeiten und welche Möglichkeiten Aluminium bietet.
A
Aluminiumfolie ist eine extrem dünne Metallfolie mit einer Dicke von meist unter 0,3 mm. Trotz ihrer geringen Stärke bietet sie eine hohe Barrierewirkung gegen Licht, Sauerstoff, Feuchtigkeit und Keime. Dadurch eignet sie sich hervorragend für die Verpackung von Lebensmitteln, besonders bei empfindlichen Produkten wie Schokolade, Kaffee oder Fertiggerichten. Die Korff AG liefert Aluminiumfolien in genau diesen Qualitäten, abgestimmt auf spezifische Anforderungen der Kunden.
Auch im Bauwesen und in der Technik kommt Aluminiumfolie zum Einsatz – z. B. als Dampfsperre, Wärmereflexionsschicht oder zur Kabelabschirmung. Die Korff AG bietet hier passgenaue Lösungen, insbesondere im Bereich technischer Isolierungen und Spezialanwendungen für Industrie und Automotive.
Ein weiterer Vorteil: Aluminiumfolie ist leicht recycelbar, solange sie nicht stark verschmutzt ist. Die Korff AG achtet dabei auf nachhaltige Produktions- und Verwertungsketten und unterstützt ihre Kunden bei der Umsetzung umweltfreundlicher Materialeinsätze.
Weitere hilfreiche Informationen zum Thema Aluminiumfolie finden Sie hier.
(siehe Reinheit)
Aluminiumlegierungen entstehen durch das gezielte Beimischen von reinem Aluminium mit Metallen wie Magnesium, Kupfer oder Mangan, um bestimmte Eigenschaften zu verbessern – etwa Festigkeit, Umformbarkeit oder Korrosionsbeständigkeit. Es wird zwischen aushärtbaren und nicht-aushärtbaren Legierungen unterschieden, abhängig vom jeweiligen Einsatzzweck.
Die Korff AG verarbeitet überwiegend weiche Aluminiumlegierungen, die sich durch hohe Dehnbarkeit und gleichbleibende Materialqualität auszeichnen. Sie kommen bei der Herstellung von technischen Folien, Verpackungsmaterialien sowie kaschierten Bausystemen zum Einsatz.
Auch bei speziellen Anwendungen wie:
sorgt die Wahl der passenden Legierung für eine zuverlässige Funktion und eine gute Weiterverarbeitbarkeit.
Alle bei der Korff AG eingesetzten Legierungen sind recyclingfähig und leisten einen Beitrag zur nachhaltigen Ressourcennutzung.
(siehe Folienrolle)
Anodisierung, umgangssprachlich auch als Eloxieren bekannt, ist ein elektrochemisches Verfahren zur Oberflächenveredelung von Aluminium. Dabei wird eine künstliche Oxidschicht auf dem Metall gebildet, die das Aluminium nicht nur vor Korrosion schützt, sondern auch die Kratzerfestigkeit und Witterungsbeständigkeit deutlich erhöht.
Der Prozess läuft in einem Säurebad unter Gleichstrom ab. Das Aluminium dient als Anode – daher der Begriff Anodisierung. Die dabei entstehende Oxidschicht ist fest mit dem Grundmaterial verbunden, durchsichtig und kann in einem zusätzlichen Schritt eingefärbt werden – ideal für dekorative oder funktionale Anwendungen.
Typische Einsatzbereiche eloxierter Aluminiumteile sind:
Neben der Optik spielt auch die Umwelt eine Rolle: Das Eloxieren ist im Vergleich zu anderen Beschichtungsverfahren relativ umweltfreundlich, da die Oxidschicht nicht abplatzt und das Material vollständig recycelbar bleibt.
B
Die Barriereeigenschaften eines Materials beschreiben dessen Fähigkeit, den Durchtritt von Substanzen wie Gasen, Feuchtigkeit, Aromen oder Licht zu verhindern. Besonders bei Verpackungsmaterialien sind diese Eigenschaften entscheidend, um Produkte wirksam vor Qualitätsverlust, Verderb oder äußeren Einflüssen zu schützen.
Aluminiumfolie weist in dieser Hinsicht eine außergewöhnlich hohe Sperrwirkung auf. Bereits ab einer Dicke von etwa 0,01 mm (10 µm) ist sie nahezu undurchlässig für Wasserdampf, Gase und Licht. Dadurch eignet sie sich ideal für den Einsatz in der Lebensmittel-, Getränke- und Pharmaindustrie, wo empfindliche Inhalte langfristig frisch und stabil bleiben müssen.
Auch im Bauwesen kommen die hervorragenden Barriereeigenschaften von Aluminium zum Tragen – etwa bei kaschierten Dampfbremsen und Isolationssystemen, die Feuchtigkeit und Luft zuverlässig abhalten.
Die Korff AG nutzt diese exzellenten Eigenschaften gezielt in ihren Folienprodukten:
Durch präzise Fertigung und strenge Qualitätskontrolle stellt die Korff AG sicher, dass jede Folie die erforderliche Dichtigkeit und Materialreinheit besitzt – für maximale Schutzwirkung und langfristige Funktionalität.
Bauxit ist das wichtigste Erz zur Herstellung von Aluminium. Es entsteht durch die Verwitterung aluminiumhaltiger Gesteine in tropischen und subtropischen Regionen und enthält typischerweise 50–60 % Aluminiumoxid (Al₂O₃) sowie Eisenoxide, Silikate und geringe Mengen Titanoxide.
Der Abbau von Bauxit erfolgt überwiegend im Tagebau. Anschließend wird aus dem Roherz im sogenannten Bayer-Verfahren das Aluminiumoxid (Tonerde) gewonnen. Dieses dient als Ausgangsstoff für die Schmelzflusselektrolyse, bei der reines, metallisches Aluminium entsteht.
Das so erzeugte Primäraluminium bildet die Grundlage für zahlreiche Anwendungen – von Bauteilen über Verpackungen bis zu dünnen Aluminiumfolien.
Auch die Korff AG verarbeitet Aluminium, das ursprünglich aus Bauxit gewonnen wurde. Das Unternehmen legt dabei großen Wert auf nachhaltige Materialbeschaffung und einen hohen Anteil an Recycling-Aluminium, um den CO₂-Fußabdruck seiner Produkte zu reduzieren. So verbindet Korff technologische Präzision mit ökologischer Verantwortung in der gesamten Wertschöpfungskette der Aluminiumverarbeitung.
Der Flexodruck ist ein hochproduktives Druckverfahren, das sich besonders für das Bedrucken von flexiblen Materialien wie Kunststofffolien, Papier, Karton oder Aluminiumverbundstoffen eignet. Er kommt vor allem in der Verpackungsindustrie zum Einsatz – etwa bei Lebensmittelverpackungen, Etiketten oder Folienverpackungen.
Im Unterschied zu anderen Druckverfahren arbeitet der Flexodruck mit flexiblen Druckplatten aus Gummi oder Photopolymer, die auf rotierende Zylinder gespannt sind. Diese Platten übertragen die Druckfarbe direkt auf das Substrat – selbst bei unebenen Oberflächen.
Vorteile des Flexodrucks:
Durch moderne Steuerungstechnik und präzise Registerregelung lassen sich heute selbst feine Rasterbilder und komplexe Designs im Flexodruck realisieren.
C
Der CO₂-Fußabdruck beschreibt die Gesamtmenge an Treibhausgas-Emissionen, insbesondere Kohlendioxid (CO₂), die bei der Herstellung, Nutzung und Entsorgung eines Produkts oder durch die Tätigkeit eines Unternehmens entstehen. Im Bereich der Aluminiumverarbeitung fällt ein großer Teil dieser Emissionen in der energieintensiven Primärproduktion des Metalls an – insbesondere bei der Herstellung von Neualuminium aus Bauxit mittels Schmelzflusselektrolyse.
Im Gegensatz dazu verursacht recyceltes Aluminium nur etwa 5 % des Energiebedarfs der Primärproduktion – und senkt damit den CO₂-Ausstoß deutlich. Für die Korff AG ist dieser Unterschied zentral: Das Unternehmen setzt gezielt auf Recycling-Aluminium, nutzt energieeffiziente Fertigungsprozesse und – wo möglich – Strom aus erneuerbaren Quellen. So trägt Korff aktiv dazu bei, den CO₂-Fußabdruck seiner Aluminiumprodukte zu minimieren.
Ein möglichst geringer CO₂-Fußabdruck ist besonders relevant für Unternehmen, die auf nachhaltige Verpackungslösungen, klimafreundliche Materialien und eine verantwortungsbewusste Lieferkette achten.
Die Korff AG unterstützt ihre Kunden dabei, diese Anforderungen zu erfüllen – durch transparente Informationen zur Materialherkunft, moderne Produktionstechnologien und eine konsequente Ausrichtung auf Umwelt- und Ressourcenschonung.
D
Eine Dampfsperre ist eine spezielle Schicht innerhalb eines Bauteils, die das Durchdringen von Wasserdampf zuverlässig verhindert. Besonders im Bauwesen spielt sie eine zentrale Rolle, um Feuchtigkeitsschäden, Schimmelbildung und den Wärmeverlust durch durchfeuchtete Dämmstoffe zu vermeiden.
Aluminiumfolie eignet sich ideal als Dampfsperre, da sie eine sehr hohe Dichtigkeit gegenüber Wasserdampf aufweist. Sie wird vor allem in Dach-, Wand- und Bodenaufbauten eingesetzt, wo sie eine wichtige Schutzfunktion übernimmt.
Die Korff AG bietet hierfür kaschierte Aluminiumfolien an, die mit Vlies- oder Papierschichten kombiniert sind. Diese Spezialfolien zeichnen sich durch eine besonders hohe Reißfestigkeit, einfache Verarbeitung und eine dauerhafte Schutzwirkung aus – selbst bei anspruchsvollen baulichen Anforderungen.
Durch die Verbindung aus technischer Funktion, Verarbeitungsfreundlichkeit und Materialqualität leisten die Dampfsperren der Korff AG einen wichtigen Beitrag zur Langlebigkeit und Energieeffizienz moderner Gebäude.
Die Bruchdehnung beschreibt, wie stark sich ein Werkstoff dehnen lässt, bevor er unter Zugbelastung reißt. Sie ist ein zentrales Maß für die Duktilität (Verformbarkeit) eines Materials und wird in Prozent angegeben. Eine hohe Bruchdehnung steht für eine elastische, gut formbare Struktur, während eine niedrige Bruchdehnung auf Sprödigkeit hinweist.
In der Aluminiumfolienproduktion ist die Bruchdehnung ein entscheidendes Qualitätsmerkmal. Weichgeglühte Aluminiumfolien der Korff AG besitzen eine besonders hohe Dehnfähigkeit und können dadurch problemlos verformt, tiefgezogen oder geprägt werden – ohne zu reißen oder ihre Struktur zu verlieren.
Diese Eigenschaft ist vor allem bei komplexen Verpackungsanwendungen, technischen Folien und kaschierten Verbundsystemen von Vorteil. Sie ermöglicht eine präzise Weiterverarbeitung, eine hohe Maßhaltigkeit und minimiert das Risiko von Materialbrüchen.
Durch eine exakt gesteuerte Kombination aus Walz-, Glüh- und Qualitätsprozessen stellt die Korff AG sicher, dass jede Folie die optimale Bruchdehnung für ihren jeweiligen Einsatzzweck erreicht – für maximale Zuverlässigkeit, Flexibilität und Verarbeitungsqualität.
Eine Duplexfolie besteht aus zwei fest miteinander verbundenen Schichten, meist aus Aluminium und einem weiteren Material wie Papier, Polyethylen (PE) oder Vlies. Durch diese Kombination vereint sie die hohen Barriereeigenschaften von Aluminium mit der mechanischen Festigkeit, Verarbeitungsfreundlichkeit oder Flexibilität des Trägermaterials.
Im Gegensatz zu einlagigen Folien bieten Duplexfolien eine optimierte Funktionalität – sie sind widerstandsfähiger, besser bedruckbar und oft leichter weiterzuverarbeiten. Je nach Materialkombination können sie zudem Feuchtigkeit, Licht, Aromen oder Sauerstoff besonders effektiv abhalten.
Die Korff AG entwickelt und produziert Duplexfolien speziell für Verpackungs-, Bau- und Isolieranwendungen. Dabei werden Material und Aufbau exakt auf den jeweiligen Einsatz abgestimmt – etwa für hygienische Lebensmittelverpackungen, kaschierte Dampfsperren oder technische Folienlösungen.
Durch modernste Fertigungsverfahren stellt die Korff AG sicher, dass jede Duplexfolie robust, maßhaltig und recyclingfähig ist – für dauerhafte Funktionalität und nachhaltige Materialeffizienz.
Die Durchstoßfestigkeit beschreibt den Widerstand eines Materials gegen das Durchdringen durch spitze oder scharfe Gegenstände. Sie ist ein wichtiger Kennwert für die mechanische Belastbarkeit von Folien, insbesondere bei Verpackungs- und Isolieranwendungen, wo Schutz vor Beschädigungen entscheidend ist.
Bei Aluminiumfolien hängt die Durchstoßfestigkeit maßgeblich von der Foliendicke, dem Legierungstyp und dem Glühzustand ab. Weichgeglühte Folien weisen eine höhere Dehnfähigkeit auf und können punktuelle Belastungen besser aufnehmen, während härtere Zustände zwar stabiler, aber weniger elastisch sind.
Die Korff AG optimiert ihre Aluminiumfolien gezielt in Bezug auf Durchstoßfestigkeit und Verformbarkeit, um sie den jeweiligen Einsatzbedingungen anzupassen. So entstehen Materialien, die auch bei anspruchsvollen Anwendungen – etwa in Verpackungen mit scharfen Produktkanten, technischen Laminaten oder kaschierten Baufolien – dauerhaft stabil und funktional bleiben.
Dank präziser Qualitätskontrollen stellt die Korff AG sicher, dass jede Folie die geforderte mechanische Festigkeit, Sicherheit und Zuverlässigkeit erfüllt.
E
Die elektrische Leitfähigkeit beschreibt die Fähigkeit eines Materials, elektrischen Strom zu leiten. Sie wird in Siemens pro Meter (S/m) gemessen und hängt von der Materialstruktur, Reinheit und Temperatur ab.
Aluminium zählt zu den leitfähigsten technischen Metallen – seine elektrische Leitfähigkeit beträgt etwa 60 % der von Kupfer, bei deutlich geringerem Gewicht. Dadurch ist Aluminium in vielen Bereichen ein bevorzugter Werkstoff, insbesondere in der Elektrotechnik, Energietechnik und Kabelproduktion.
Die Korff AG nutzt die hervorragende Leitfähigkeit von hochreinem Aluminium für spezialisierte technische Folien, etwa für Kabelabschirmungen, Kondensatorfolien oder elektrisch leitfähige Kaschierungen. Dabei ist nicht nur die Leitfähigkeit selbst entscheidend, sondern auch die gleichmäßige Dicke, Oberflächenreinheit und Homogenität der Folie – Faktoren, die Korff durch präzise Fertigungsprozesse sicherstellt.
Dank dieser Qualitätseigenschaften eignen sich die Korff-Aluminiumfolien ideal für Anwendungen, bei denen elektrische Leitfähigkeit mit geringem Gewicht, Flexibilität und Korrosionsbeständigkeit kombiniert werden muss.
Die Elektrolyse ist das zentrale Verfahren zur Gewinnung von metallischem Aluminium aus Aluminiumoxid (Al₂O₃). Das heute weltweit eingesetzte Hall-Héroult-Verfahren, entwickelt Ende des 19. Jahrhunderts, bildet die Grundlage der modernen Aluminiumproduktion.
Dabei wird das zuvor aus Bauxit gewonnene Aluminiumoxid in einer Schmelze aus Kryolith (Na₃AlF₆) bei etwa 950 °C gelöst. Durch das Anlegen eines starken elektrischen Stroms wird das Aluminiumoxid in seine Bestandteile zerlegt: Sauerstoff verbindet sich mit der Kohlenstoffanode zu CO₂, während sich flüssiges Aluminium an der Kathode absetzt und anschließend abgegossen wird.
Dieser Prozess ist energieintensiv und verursacht den größten Teil der CO₂-Emissionen in der Aluminiumherstellung. Daher setzt die Korff AG auf recyceltes Aluminium und energieeffiziente Produktionsverfahren, um die ökologische Bilanz ihrer Aluminiumfolien deutlich zu verbessern.
Durch den gezielten Einsatz von Sekundäraluminium können bis zu 95 % Energie gegenüber der Primärproduktion eingespart werden – ein entscheidender Beitrag zu Nachhaltigkeit, Ressourcenschonung und Klimaschutz.
(siehe Anodisierung)
Unter Entfettung versteht man das Entfernen von Öl-, Fett- und Schmutzrückständen von Metalloberflächen, insbesondere bei Aluminium. Dieser Prozess ist in der Aluminiumverarbeitung ein zentraler Schritt, da er die Oberflächenqualität maßgeblich beeinflusst und die Grundlage für alle weiteren Verarbeitungsschritte bildet – etwa Lackierungen, Kaschierungen, Verklebungen oder den Lebensmittelkontakt.
In der Folienproduktion dient die Entfettung vor allem dazu, Walzölrückstände zu entfernen, die beim Kaltwalzen entstehen. Je nach Anwendung kommen dabei verschiedene Verfahren zum Einsatz:
Die Korff AG legt besonderen Wert auf gründlich entfettete Aluminiumfolien, um eine optimale Haftung, saubere Weiterverarbeitung und konstante Produktqualität sicherzustellen. Nur durch eine vollständig entfettete Oberfläche lassen sich die hohen Anforderungen an Technikfolien, Verpackungsmaterialien und funktionale Beschichtungen zuverlässig erfüllen.
F
Ein Formatzuschnitt bezeichnet das präzise Zuschneiden von Plattenmaterialien – z. B. Holzwerkstoffe, Kunststoffplatten, Aluminiumverbundplatten oder Gipskarton – auf ein vorgegebenes Maß. Ziel ist es, Material exakt auf das gewünschte Endformat zuzuschneiden, ohne unnötigen Verschnitt oder Nacharbeit.
Formatzuschnitte werden typischerweise auf Formatkreissägen, CNC-Anlagen oder anderen spezialisierten Sägemaschinen durchgeführt. Sie sind ein zentraler Schritt in der:
Vorteile des Formatzuschnitts:
Je nach Material und Anforderung kann der Zuschnitt auch entgratet, bekantet oder weiterbearbeitet werden.
Eine Folienrolle aus Aluminium ist ein industriell hergestellter Wickel von dünnem Aluminiumblech, meist mit einer Dicke unter 0,3 mm. Sie wird je nach Einsatzbereich in verschiedenen Breiten, Längen und Legierungen produziert und kommt in zahlreichen Branchen zum Einsatz.
Typische Anwendungen:
Vorteile von Aluminiumfolienrollen:
Die Aluminiumfolie wird meist werkseitig aufgewickelt und lässt sich automatisiert verarbeiten – z. B. durch Stanzen, Kaschieren oder Bedrucken.
G
Der Glanzgrad beschreibt, wie stark eine Oberfläche Licht reflektiert – vereinfacht gesagt, ob ein Material eher glänzend oder matt erscheint. Er wird mit einem Glanzmessgerät ermittelt und in sogenannten Glanzeinheiten (Gloss Units, GU) angegeben. Übliche Messungen erfolgen bei definierten Winkeln, oft bei 60°, um eine objektive Vergleichbarkeit zu gewährleisten.
Bei dünnen Aluminiumfolien bis etwa 0,040 mm entsteht durch das Walzverfahren typischerweise eine Seite mit hohem Glanz und eine mit matter Oberfläche. Dadurch lässt sich je nach Anwendungsbereich gezielt die passende Seite nutzen – sei es für technische Funktionen, optische Anforderungen oder gestalterische Zwecke.
Die Korff AG bietet ein breites Spektrum an Aluminiumfolien mit unterschiedlichen Glanzgraden an. Kunden profitieren von maßgeschneiderten Lösungen, egal ob für Verpackungsmaterialien, technische Anwendungen oder dekorative Folien. Durch präzise Produktionsverfahren stellt die Korff AG sicher, dass der gewünschte Glanzgrad konstant eingehalten wird – eine wichtige Voraussetzung für gleichbleibende Qualität und zuverlässige Weiterverarbeitung.
Das Weichglühen – oft einfach Glühen genannt – ist ein wärmebehandelnder Prozess in der Aluminiumverarbeitung, bei dem das Material gezielt erhitzt und langsam abgekühlt wird, um seine mechanischen Eigenschaften zu verändern. Ziel ist es, Spannungen im Material abzubauen, die durch den Kaltwalzprozess entstehen, und die Duktilität (Dehnbarkeit) der Folie wiederherzustellen.
Besonders bei Haushaltsaluminiumfolie – typischerweise 10–15 µm dick – ist das Weichglühen ein entscheidender Produktionsschritt. Durch diese Behandlung wird die Folie besonders formbar, reißfest und erhält ihre typische Oberflächenstruktur: eine glänzende Seite und eine matte Seite, die beim zweilagigen Walzen entsteht.
Die Korff AG nutzt präzise gesteuerte Glühverfahren, um ihren Aluminiumfolien eine gleichbleibende Materialqualität und optimale Weiterverarbeitbarkeit zu verleihen. Je nach Anwendung – etwa für Verpackungen, Technikfolien oder Bauprodukte – wird der Glühprozess individuell angepasst, um die gewünschten Festigkeits- und Oberflächeneigenschaften zu erzielen.
Durch das Weichglühen werden zudem Walzöle reduziert und die Oberfläche entfettet, was eine wichtige Voraussetzung für Kaschierungen, Beschichtungen und Lebensmittelanwendungen ist. So stellt die Korff AG sicher, dass ihre Folien nicht nur technisch präzise, sondern auch hygienisch einwandfrei und nachhaltig verarbeitbar sind.
H
Unter Haushaltsfolie versteht man eine dünne Aluminiumfolie, die typischerweise 10–20 µm dick ist und in nahezu jedem Haushalt Verwendung findet. Sie wird in Rollenform im Handel angeboten und ist beidseitig glatt – mit einer glänzenden und einer matten Seite, die je nach Bedarf eingesetzt werden können.
Die Hauptanwendungsbereiche sind:
Dank ihrer hohen Barrierewirkung schützt Haushaltsfolie Lebensmittel zuverlässig vor Licht, Fremdgerüchen und Feuchtigkeitsverlust. Zudem ist sie hitzebeständig, allerdings nicht für die Mikrowelle geeignet, da dort Funkenbildung auftreten kann.
Die Korff AG produziert Aluminiumfolien in verschiedenen Qualitäten, die auch für den Einsatz als Haushaltsfolie geeignet sind. Dabei legt das Unternehmen besonderen Wert auf Materialgleichmäßigkeit, gute Weiterverarbeitbarkeit und die Möglichkeit, die Folien an kundenspezifische Anforderungen anzupassen – beispielsweise für die Verpackungsindustrie oder für Markenprodukte im Haushaltssegment.
Durch den Einsatz von recyclingfähigen Legierungen trägt die Korff AG außerdem dazu bei, dass auch Haushaltsfolien umweltfreundlicher hergestellt und genutzt werden können.
I
Unter Isolationsfolie versteht man Folienmaterialien, die in Bau- und Industrieanwendungen eingesetzt werden, um Wärme, Kälte, Feuchtigkeit oder elektrische Strahlung abzuschirmen. Häufig werden dafür Aluminiumfolien verwendet, da sie über eine hohe Reflexionsfähigkeit verfügen und gleichzeitig eine zuverlässige Barrierewirkung gegen Luft und Feuchtigkeit bieten.
Typische Einsatzbereiche sind:
Die Korff AG produziert Isolationsfolien aus Aluminium und Aluminiumverbunden, die sich durch gleichbleibende Materialqualität, hohe Reißfestigkeit und eine einfache Weiterverarbeitbarkeit auszeichnen. Kunden profitieren von maßgeschneiderten Lösungen, die exakt auf den jeweiligen Anwendungszweck abgestimmt sind – sei es für die Gebäudetechnik, die Elektroindustrie oder die Automobilfertigung.
Dank der Verwendung von recyclingfähigen Legierungen tragen die Isolationsfolien der Korff AG zudem zu einer nachhaltigen Ressourcennutzung bei.
J
Das Just-in-Time-Prinzip (JIT) ist ein Logistikkonzept, bei dem Materialien exakt zum Zeitpunkt des Produktionsbedarfs geliefert werden. Ziel ist es, Lagerbestände zu reduzieren, Kapitalbindung zu vermeiden und die Produktionsprozesse schlanker und effizienter zu gestalten.
Gerade in der Aluminiumfolienproduktion spielt JIT eine wichtige Rolle. Die Korff AG setzt dieses Konzept gezielt ein, um ihren Kunden eine bedarfsgerechte Belieferung zu ermöglichen. Das bedeutet:
Dieses Konzept erfordert eine präzise Abstimmung zwischen Fertigung und Logistik sowie eine zuverlässige Produktionssteuerung. Durch die Just-in-Time-Belieferung stellt die Korff AG sicher, dass Kunden jederzeit die richtige Folie in der richtigen Menge und Qualität erhalten – und das genau zum richtigen Zeitpunkt.
Eine Jumborolle ist eine besonders große Rolle aus Aluminiumfolie, die vor allem in der industriellen Verarbeitung eingesetzt wird. Durch ihre hohe Lauflänge ermöglichen Jumborollen lange Produktionszyklen ohne Unterbrechung – ein entscheidender Vorteil für Unternehmen in der Verpackungsindustrie oder bei der Folienveredelung.
Die Korff AG bietet Jumborollen aus Aluminiumfolie, die auf die Anforderungen moderner Produktionsanlagen abgestimmt sind. Merkmale sind unter anderem:
Durch diese Eigenschaften eignen sich Jumborollen der Korff AG ideal für automatisierte Prozesse und großindustrielle Anwendungen, bei denen Zuverlässigkeit und Materialqualität entscheidend sind.
K
Unter Kabelabschirmung versteht man den Einsatz spezieller Materialien, um elektrische Leitungen vor äußeren Störeinflüssen wie elektromagnetischen Feldern (EMI) oder elektrostatischer Aufladung zu schützen. Gleichzeitig verhindert eine wirksame Abschirmung, dass vom Kabel selbst ausgehende Störungen andere Geräte oder Systeme beeinträchtigen.
Besonders bewährt haben sich dabei Aluminiumfolien, die aufgrund ihrer hohen Leitfähigkeit, Flexibilität und geringen Dicke ideal als Schirmmaterial geeignet sind. Sie werden häufig in Kombination mit Kupfergeflechten eingesetzt, um eine nahezu vollständige Abschirmung sicherzustellen.
Die Korff AG liefert maßgeschneiderte Aluminiumfolien für Kabelabschirmungen, die sich durch folgende Eigenschaften auszeichnen:
Durch den Einsatz von Aluminiumfolien der Korff AG in der Kabelabschirmung wird die Signalqualität verbessert, die Störanfälligkeit reduziert und die Betriebssicherheit elektrischer Systeme langfristig gewährleistet – sei es in der Telekommunikation, der Automobilindustrie oder in industriellen Anwendungen.
Kaschieren bezeichnet das Verbinden zweier oder mehrerer Materialien zu einem mehrlagigen Verbund, bei dem mindestens eine Lage meist als Schutz-, Träger- oder Dekorschicht dient. Der Prozess erfolgt mithilfe von Klebstoff, Hitze, Druck oder Kaschierfolien und wird in vielen Branchen eingesetzt.
Typische Einsatzbereiche:
Vorteile des Kaschierens:
Je nach Material und Anwendung wird zwischen nasskaschieren, thermokaschieren und druckkaschieren unterschieden.
Kondensatorfolien sind extrem dünne Aluminiumfolien, die speziell für den Einsatz in elektrischen Kondensatoren entwickelt werden. Sie haben in der Regel eine Dicke von nur 5–15 µm und bestehen aus hochreinem Aluminium. Entscheidend ist dabei die Oberflächenqualität und Reinheit der Folien, da diese maßgeblich die Kapazität, Effizienz und Zuverlässigkeit des Kondensators bestimmen.
In der Fertigung werden zwei Lagen von Kondensatorfolien – Anode und Kathode – gemeinsam mit einem Dielektrikum (z. B. saugfähiges Papier oder Kunststoffvlies) aufgerollt. Auf der Anodenfolie wird durch anodische Oxidation eine hauchdünne Al₂O₃-Schicht erzeugt, die als Isolationsschicht dient und die elektrische Funktion ermöglicht.
Die Korff AG liefert Aluminiumfolien, die speziell auf die hohen Anforderungen der Kondensatorindustrie zugeschnitten sind:
Dank dieser Eigenschaften tragen die Kondensatorfolien der Korff AG wesentlich zur Leistungsfähigkeit moderner Elektrolytkondensatoren bei, die u. a. in der Automobilindustrie, in Haushaltsgeräten oder in elektronischen Steuerungen eingesetzt werden.
Die Korrosionsbeständigkeit beschreibt die Fähigkeit eines Metalls, Umwelteinflüssen wie Feuchtigkeit, Sauerstoff oder Chemikalien zu widerstehen, ohne sich zu zersetzen oder an Festigkeit zu verlieren.
Aluminium zeichnet sich durch eine besonders hohe Korrosionsbeständigkeit aus. Beim Kontakt mit Luft bildet sich automatisch eine dünne, stabile Oxidschicht (Al₂O₃) auf der Oberfläche. Diese Schicht versiegelt das Metall dauerhaft und verhindert, dass Feuchtigkeit oder aggressive Stoffe eindringen – im Gegensatz zu Eisen, das bei Oxidation rostet.
Die Korff AG nutzt diese natürliche Schutzwirkung gezielt für ihre Aluminiumfolien und technischen Verbundprodukte. Durch kontrollierte Walz- und Oberflächenprozesse entstehen Folien, die auch unter hoher Luftfeuchtigkeit, Temperaturschwankungen oder chemischer Belastung ihre Eigenschaften behalten.
Diese dauerhafte Korrosionsbeständigkeit macht Korff-Aluminiumfolien ideal für Verpackungs-, Isolier- und Industrieanwendungen, bei denen Zuverlässigkeit und Langlebigkeit entscheidend sind. So bleiben Produkte und Bauteile über Jahre hinweg optimal geschützt.
L
Unter Lackierung versteht man das Beschichten einer Oberfläche mit Lacken, um sowohl optische als auch funktionale Eigenschaften zu verbessern. In der Aluminiumverarbeitung dient sie dazu, das Material zu schützen, zu veredeln oder bestimmte technische Funktionen zu erfüllen.
Die Korff AG veredelt Aluminiumfolien durch präzise aufgetragene Lackschichten, die individuell an den Verwendungszweck angepasst werden. Dabei kann die Folie ein- oder beidseitig lackiert werden – beispielsweise zum Schutz von Farbdrucken, zur Erhöhung der Widerstandsfähigkeit oder zur Gestaltung von Oberflächen mit unterschiedlichem Glanzgrad (glänzend, matt oder farbig).
Zum Einsatz kommen je nach Anforderung Schutzlacke, Decklacke oder Funktionslacke – etwa hitzebeständige Beschichtungen, haftvermittelnde Schichten oder lebensmitteltaugliche Systeme.
Vor dem Lackauftrag wird jede Folie bei der Korff AG gründlich entfettet und gereinigt, um eine optimale Haftung und gleichmäßige Beschichtung sicherzustellen.
Durch diesen sorgfältigen Prozess entstehen hochwertige, langlebige und funktional angepasste Aluminiumfolien, die in Verpackung, Bauwesen und Technik gleichermaßen überzeugen.
Das Längsschneiden ist ein präziser Trennprozess, bei dem breite Aluminiumfolienrollen in schmalere Streifen geschnitten werden. Ziel ist es, Folien in exakt definierte Breiten zu bringen, die den Anforderungen der weiterverarbeitenden Industrie entsprechen.
Bei der Korff AG wird das Längsschneiden mit hochpräzisen Schneidanlagen durchgeführt. Dabei läuft das Folienband kontinuierlich durch ein Längsschneidwerk, in dem rotierende Messer die Folie sauber und gratfrei trennen. So entstehen passgenaue Rollen, die exakt auf die Verpackungs-, Kaschier- oder Bauanwendungen der Kunden abgestimmt sind.
Besonders wichtig sind dabei glatte Schnittkanten, um eine störungsfreie Weiterverarbeitung und hohe Wickelqualität sicherzustellen. Durch die Kombination aus präziser Schnitttechnik, gleichbleibender Spannungskontrolle und kontinuierlicher Qualitätsprüfung gewährleistet die Korff AG eine hohe Maßhaltigkeit und perfekte Verarbeitungssicherheit ihrer Aluminiumfolien.
So trägt das Längsschneiden wesentlich zur Effizienz und Prozesssicherheit in der weiteren Produktion bei.
Der Begriff Lebensmittelechtheit beschreibt die Eignung eines Materials für den direkten Kontakt mit Lebensmitteln, ohne dass dabei gesundheitsgefährdende Stoffe übertragen werden.
Aluminiumfolie gilt bei sachgerechter Verwendung als lebensmittelecht und ist daher ein weit verbreitetes Verpackungsmaterial in der Lebensmittelindustrie. Sie schützt Lebensmittel zuverlässig vor Licht, Feuchtigkeit, Sauerstoff und Fremdgerüchen, ohne dabei ihre eigenen Bestandteile an das Produkt abzugeben.
Wichtig ist jedoch der richtige Einsatz: Stark saure oder salzhaltige Lebensmittel sollten nicht direkt mit Aluminiumfolie in Kontakt kommen, da chemische Reaktionen Aluminium-Ionen freisetzen können. In solchen Fällen empfiehlt sich der Einsatz von beschichteten oder kaschierten Folien, wie sie die Korff AG anbietet.
Die Korff-Aluminiumfolien werden nach strengen Qualitäts- und Hygienestandards gefertigt und sind für den Lebensmittelkontakt geprüft. Damit bietet die Korff AG sichere und hochwertige Lösungen für Verpackungen, Kaschierungen und technische Anwendungen, bei denen Lebensmittelechtheit und Produktschutz oberste Priorität haben.
Die London Metal Exchange (LME) ist die weltweit führende Handelsbörse für Industriemetalle wie Aluminium, Kupfer, Zink oder Nickel. An dieser Börse wird täglich der Spotpreis und der Terminpreis für Aluminium festgelegt – Werte, die als globale Referenz für die Metallpreise gelten.
Auch die Korff AG orientiert sich bei der Preisgestaltung ihrer Aluminiumfolien und Halbprodukte am aktuellen LME-Aluminiumpreis. Dieser Basispreis wird üblicherweise um regionale Prämien und Veredelungskosten ergänzt, um den endgültigen Materialpreis zu bestimmen.
Da der LME-Preis starken Marktschwankungen unterliegt, wirken sich Preisbewegungen unmittelbar auf die Beschaffungskosten und Produktpreise aus. Faktoren wie Energiepreise, Nachfrageentwicklung oder Lagerbestände beeinflussen den Kurs zusätzlich.
Für Kunden bedeutet das: Die Korff AG kalkuliert ihre Aluminiumprodukte stets auf Basis transparenter und marktgerechter Preisgrundlagen, um faire und nachvollziehbare Konditionen zu gewährleisten.
M
Eine metallisierte Folie ist eine Kunststofffolie – häufig PET (Polyethylenterephthalat) –, die im Hochvakuum mit einer extrem dünnen Aluminiumschicht bedampft wird. Diese Beschichtung verleiht der Folie einen dekorativen Glanz und verbessert ihre Barriereeigenschaften gegen Aromen und Gase.
Im Vergleich zu massiver Aluminiumfolie besteht die metallisierte Variante überwiegend aus Kunststoff und enthält nur einen sehr geringen Anteil an Aluminium. Dadurch eignet sie sich besonders für Verpackungen, bei denen Optik und Kosteneffizienz wichtiger sind als eine vollständige Licht- oder Feuchtigkeitssperre.
Typische Anwendungen sind zum Beispiel:
Die Korff AG setzt metallisierte Folien gezielt ein, wenn ein hochwertiges Erscheinungsbild gefragt ist, aber die Anforderungen an die Barrierewirkung geringer ausfallen. Kunden profitieren von Folienlösungen, die sowohl ästhetische Ansprüche erfüllen als auch eine gute Verarbeitbarkeit in industriellen Prozessen bieten.
Damit ergänzt die metallisierte Folie das breite Portfolio der Korff AG und bietet eine flexible Alternative zur klassischen Aluminiumfolie.
N
Als Nadelstichlöcher oder Pinholes bezeichnet man winzige Durchbrüche in sehr dünnen Folien, die während der Produktion entstehen können. Besonders bei Aluminiumfolien mit einer Stärke unter 6 µm lassen sich solche Mikrolöcher technisch kaum vollständig vermeiden.
Diese kleinen Öffnungen beeinträchtigen die Barriereeigenschaften der Folie, da über sie Luft, Sauerstoff oder Feuchtigkeit eindringen können. Für Anwendungen mit hohen Anforderungen an die Dichtigkeit – beispielsweise in der Lebensmittelverpackung oder im Pharmabereich – stellen Pinholes deshalb ein kritisches Qualitätsmerkmal dar.
Die Korff AG begegnet diesem Risiko gezielt durch den Einsatz von:
So wird eine maximale Sperrwirkung erreicht und die Produkte bleiben zuverlässig vor äußeren Einflüssen geschützt. Kunden profitieren dadurch von einer konstant hohen Materialqualität und einer sicheren Verarbeitung auch bei anspruchsvollen Anwendungen.
O
Unter Oberflächenveredelung versteht man alle Verfahren, mit denen die Eigenschaften und das Erscheinungsbild von Aluminiumfolie gezielt verbessert werden. Dazu zählen sowohl optische Anpassungen als auch funktionale Veredelungen, die für die spätere Anwendung entscheidend sind.
Bei der Korff AG umfasst die Oberflächenveredelung unter anderem Lackierungen, Kaschierungen, Prägungen und Beschichtungen mit funktionalen Schichten wie Siegellacken, Schutzlacken oder hitzebeständigen Systemen. Ziel ist es, Aluminiumfolien exakt auf die Anforderungen von Verpackungs-, Bau- und technischen Anwendungen abzustimmen.
Eine gezielte Oberflächenveredelung verbessert beispielsweise die Barriereeigenschaften, die Bedruckbarkeit, die Korrosionsbeständigkeit oder die Weiterverarbeitbarkeit in automatisierten Prozessen. Durch präzise Prozessführung und Qualitätskontrollen stellt Korff sicher, dass jede veredelte Folie gleichbleibend hohe Funktionalität, Zuverlässigkeit und Langlebigkeit bietet.
Die Oxidhaut ist eine natürliche, wenige Nanometer dünne Schutzschicht, die sich bei Aluminium automatisch bildet, sobald das Metall mit Luftsauerstoff in Kontakt kommt. Diese Schicht besteht aus Aluminiumoxid (Al₂O₃) und versiegelt die Oberfläche dauerhaft.
Für Aluminiumfolien ist die Oxidhaut von zentraler Bedeutung: Sie verleiht dem Material eine hohe Korrosionsbeständigkeit, da sie das darunterliegende Metall vor Feuchtigkeit, Sauerstoff und vielen chemischen Einflüssen schützt. Im Gegensatz zu Eisen rostet Aluminium daher nicht weiter, sondern stabilisiert sich selbst.
Die Korff AG nutzt diese natürliche Eigenschaft gezielt bei der Herstellung und Weiterverarbeitung von Aluminiumfolien. Die Oxidhaut sorgt für Langlebigkeit, Materialstabilität und eine sichere Nutzung in Verpackungs-, Bau- und technischen Anwendungen. Je nach Veredelungsschritt wird die Oxidschicht dabei berücksichtigt oder gezielt vorbereitet, etwa für Lackierungen, Kaschierungen oder Siegelschichten.
So trägt die Oxidhaut wesentlich zur Qualität, Zuverlässigkeit und Beständigkeit der Korff-Aluminiumprodukte bei.
P
Perforation bezeichnet das gezielte Einbringen von feinen Durchbrüchen oder Lochreihen in Materialien wie Papier, Folien (Aluminiumfolien), Metall oder Kunststoff. Ziel ist es, das Material an einer definierten Stelle leichter abtrennen, falten oder belüften zu können, ohne es komplett zu durchschneiden.
Typische Anwendungsbereiche:
Vorteile der Perforation:
Perforationen werden je nach Materialstärke und Einsatzbereich durch Stanzen, Ritzen, Lasern oder Nadelsysteme erzeugt. Die Art und Dichte der Perforation wird exakt an die Anwendung angepasst.
Prägen ist ein Verfahren zur dauerhaften Verformung von Materialien wie Papier, Karton, Aluminiumfolie, Leder, Metall oder Kunststoff. Dabei wird mit Druck – oft in Verbindung mit Wärme – ein reliefartiges Muster, Logo oder Text in die Oberfläche eingeprägt. Das Motiv bleibt fühl- und sichtbar und verleiht dem Material eine hochwertige Optik sowie taktile Wirkung.
Typische Anwendungsbereiche:
Prägearten im Überblick:
Vorteile des Prägens:
Als Primäraluminium bezeichnet man Aluminium, das direkt aus dem Erz Bauxit gewonnen wird. Es zeichnet sich durch einen sehr hohen Reinheitsgrad und klar definierte Materialeigenschaften aus. Die Herstellung erfolgt in Aluminiumhütten mittels Schmelzflusselektrolyse (Hall-Héroult-Verfahren) und ist mit einem hohen Energieaufwand verbunden.
Die Korff AG setzt Primäraluminium gezielt dort ein, wo besonders hohe Anforderungen an Reinheit, Homogenität oder elektrische Eigenschaften bestehen – etwa bei technischen Folien, Kondensatoranwendungen oder speziellen Verbundlösungen.
Wann immer es technisch möglich ist, bevorzugt die Korff AG jedoch den Einsatz von recyceltem Aluminium. Dieses benötigt in der Herstellung nur einen Bruchteil der Energie von Primäraluminium und verbessert damit deutlich die Umweltbilanz. So verbindet die Korff AG technische Präzision mit ökologischer und wirtschaftlicher Verantwortung.
(siehe Rückseitenlackierung)
Q
Die Qualitätssicherung umfasst alle Maßnahmen und Prüfverfahren, mit denen die Korff AG eine gleichbleibend hohe Qualität ihrer Aluminiumfolien sicherstellt. Ziel ist es, Produkte zuverlässig herzustellen, die den technischen Spezifikationen, gesetzlichen Anforderungen und kundenspezifischen Vorgaben entsprechen.
Dazu gehören unter anderem die kontinuierliche Kontrolle der Folienstärken, optische Inspektionen zur Erkennung von Oberflächenfehlern sowie standardisierte Prüfverfahren für mechanische und funktionale Eigenschaften. Moderne Mess- und Überwachungssysteme ermöglichen eine lückenlose Prozesskontrolle über alle Fertigungsstufen hinweg.
Ein striktes Qualitätsmanagement, beispielsweise nach ISO 9001, bildet die Grundlage dieser Arbeit. Es stellt sicher, dass alle Abläufe dokumentiert, nachvollziehbar und kontinuierlich verbessert werden. So garantiert die Korff AG Aluminiumfolien, die zuverlässig, maßhaltig und prozesssicher sind – auch für anspruchsvolle Anwendungen in Verpackung, Bau und Technik.
R
Aluminium ist ein besonders nachhaltiger Werkstoff, da es nahezu unbegrenzt recycelbar ist. Beim Einschmelzen und Wiederverwenden bleibt die Materialqualität vollständig erhalten – selbst nach vielen Recyclingzyklen. Im Vergleich zur Primärherstellung benötigt das Aluminium-Recycling nur rund fünf Prozent der ursprünglichen Energie, was den Ressourcenverbrauch deutlich senkt und CO₂-Emissionen erheblich reduziert.
Die Korff AG setzt, wo immer technisch sinnvoll, auf recyceltes Aluminium. So verbindet die Korff AG ökologische Verantwortung mit hoher Präzision und Leistungsfähigkeit in der Aluminiumbearbeitung. Der Einsatz von Recyclingaluminium leistet einen wichtigen Beitrag zu nachhaltigen Produktionsprozessen und einer ressourcenschonenden Industrie.
Aluminium besitzt ein sehr hohes Reflexionsvermögen und kann bis zu 96 Prozent der einfallenden Strahlung reflektieren. Diese Eigenschaft macht Aluminium besonders geeignet für Anwendungen, bei denen Licht- oder Wärmerückstrahlung gezielt genutzt oder unerwünschte Wärme abgeschirmt werden soll.
Die Korff AG nutzt das hohe Reflexionsvermögen von Aluminium in vielfältigen technischen Lösungen, etwa bei wärmereflektierenden Dämmmaterialien oder bei Verpackungen mit hohen Anforderungen an den Hitzeschutz. So lassen sich Energieverluste reduzieren und funktionale wie auch effiziente Produkte realisieren.
Die Reinheit von Aluminium bezieht sich auf den Gehalt an metallischem Aluminium im Endprodukt, ausgedrückt in Prozent. Technisch reines Aluminium enthält meist mehr als 99 % Aluminium, während industriell eingesetzte Legierungen bewusst mit anderen Elementen wie Kupfer, Magnesium oder Silizium legiert werden, um bestimmte mechanische oder physikalische Eigenschaften zu verbessern.
Einteilung nach Reinheitsgrad:
Warum ist der Aluminiumgehalt wichtig?
Die Wahl der Aluminiumreinheit hängt also direkt vom Einsatzzweck ab – von einfachen Bauprofilen bis zu hochspezialisierten Komponenten in Technik und Industrie.
Die Rückseitenlackierung, auch als Primer bezeichnet, ist eine dünne Beschichtung auf der Rückseite von Aluminiumblechen oder Verbundplatten. Sie erfüllt zwei Hauptfunktionen:
Verwendet wird der Primer vor allem bei:
Typische Eigenschaften einer Rückseitenlackierung:
Warum wichtig?
Ohne Primer kann es zu Korrosion oder mangelhafter Haftung kommen – besonders bei langfristigem Einsatz im Außenbereich oder bei mechanischer Belastung.
S
Sekundäraluminium bezeichnet Aluminium, das aus Recyclingprozessen gewonnen wird. Es besitzt nahezu identische physikalische und mechanische Eigenschaften wie Primäraluminium, verursacht jedoch eine deutlich geringere Umweltbelastung. Durch den erheblich reduzierten Energiebedarf beim Recycling werden Ressourcen geschont und CO₂-Emissionen spürbar gesenkt.
Die Korff AG setzt gezielt auf Sekundäraluminium, wenn nachhaltige Lösungen gefragt sind. So verbindet die Korff AG ökologische Verantwortung mit hoher Qualität, Funktionalität und Zuverlässigkeit in der Aluminiumbearbeitung – ohne Kompromisse bei den technischen Anforderungen einzugehen.
Eine Siegelschicht ist eine spezielle Beschichtung, die es ermöglicht, Aluminiumfolie durch Wärmeeinwirkung zuverlässig mit anderen Materialien zu verbinden – etwa mit Kunststoffbechern, Kartonverbunden oder Schalen. Bei der Korff AG werden solche Heißsiegelschichten vor allem für Deckelfolien eingesetzt, wie sie in der Lebensmittel-, Molkerei- und Convenience-Food-Industrie benötigt werden.
Wesentliche Anforderungen sind dabei eine hohe Dichtigkeit, damit Inhalte sicher verschlossen bleiben, und eine definierte Abziehbarkeit, damit der Deckel sich beim Endverbraucher sauber öffnen lässt. Die Korff AG stellt sicher, dass jede Siegelschicht exakt auf das jeweilige Gegenmaterial abgestimmt ist und in der industriellen Abfüllung prozesssicher funktioniert.
Stanzen ist ein trennendes Fertigungsverfahren, bei dem flache Materialien wie Aluminiumfolie, Blech, Papier, Kunststoff oder Folien mit Hilfe eines Werkzeugs mechanisch geschnitten oder geformt werden. Dabei wird das Material durch eine Schneidkante in einem Hubvorgang durchtrennt – präzise, schnell und reproduzierbar.
Typische Anwendungen:
Vorteile des Stanzverfahrens:
Verfahrensvarianten:
Die Streckgrenze beschreibt die mechanische Spannung, ab der Aluminiumfolie dauerhaft verformt wird. Sie ist ein zentraler Werkstoffkennwert, weil sie angibt, wie viel Belastung eine Folie aufnehmen kann, bevor sie plastisch nachgibt. Für die Korff AG ist dieser Wert entscheidend, um sicherzustellen, dass jede Folie – abhängig vom Einsatzgebiet – entweder die erforderliche Formstabilität oder die gewünschte Verformbarkeit mitbringt.
In Bereichen wie tiefgezogenen Verpackungen, technischen Laminaten oder präzisen Weiterverarbeitungsprozessen bestimmt die Streckgrenze maßgeblich, wie zuverlässig sich die Folie formen lässt, ohne zu reißen oder unkontrolliert nachzugeben. Durch gezielte Auswahl von Legierung, Walzgrad und Wärmebehandlung stellt die Korff AG sicher, dass die gelieferten Aluminiumfolien exakt die geforderten mechanischen Eigenschaften erfüllen.
T
Unter Toleranz versteht man in der Produktionstechnik die zulässige Abweichung von einem Sollmaß. Sie definiert den Spielraum, in dem sich Maße, Dicken oder Oberflächenmerkmale eines Werkstoffs bewegen dürfen, ohne die Funktionalität oder die Qualitätsanforderungen zu beeinträchtigen.
Gerade bei Aluminiumfolien spielen Toleranzen eine wichtige Rolle: Schon kleinste Unterschiede in Dicke, Breite oder Glanzgrad können Auswirkungen auf die Weiterverarbeitung und die Anwendungseigenschaften haben.
Die Korff AG stellt sicher, dass alle Folien innerhalb eng definierter Toleranzen produziert werden. Durch präzise Walz- und Schneidverfahren sowie laufende Qualitätskontrollen gewährleistet das Unternehmen eine konstante Materialqualität. Für Kunden bedeutet das: zuverlässige Weiterverarbeitung, hohe Prozesssicherheit und Produkte, die exakt den vereinbarten Spezifikationen entsprechen.
Damit trägt das konsequente Einhalten von Toleranzen bei der Korff AG sowohl zur Kosteneffizienz als auch zur Nachhaltigkeit bei, da Ausschuss und Nachbearbeitung auf ein Minimum reduziert werden.
U
Unter Umformen versteht man einen Weiterverarbeitungsvorgang, bei dem Aluminiumbleche oder Aluminiumfolien durch mechanische Verfahren wie Biegen, Stanztiefziehen oder Pressen in eine neue Form gebracht werden. Dabei bleibt das Materialgefüge erhalten – es handelt sich also nicht um eine Zerspanung, sondern um eine plastische Verformung.
Dank ihrer hohen Duktilität lassen sich die Aluminiumfolien der Korff AG besonders gut umformen. Sie eignen sich für Anwendungen, bei denen exakte Formen und eine zuverlässige Weiterverarbeitbarkeit entscheidend sind – beispielsweise bei vorgefertigten Verpackungen, technischen Komponenten oder Bauteilen im Bauwesen.
Durch die Kombination von gleichbleibender Materialqualität und präziser Fertigung stellt die Korff AG sicher, dass ihre Folien im Umformprozess eine hohe Stabilität, Maßgenauigkeit und Oberflächenqualität behalten. Dies macht sie zu einer zuverlässigen Lösung für Industrie- und Verpackungskunden.
Die Umweltbilanz beschreibt die gesamten ökologischen Auswirkungen eines Produkts – von der Herstellung über die Nutzung bis zum Recycling. Bei Aluminium fällt dieser Lebenszyklus vergleichsweise günstig aus, weil das Metall vollständig recycelbar ist und dafür nur rund 5 % der Energie benötigt wird, die bei der Primärproduktion anfällt. Dadurch sinken sowohl Energieverbrauch als auch Emissionen deutlich.
Die Korff AG nutzt diesen Vorteil konsequent: Aluminiumfolien und Verbundlösungen werden so entwickelt, dass sie recyclingfähig bleiben, und anfallende Produktionsreste führt Korff systematisch dem Materialkreislauf zurück. Durch effiziente Fertigungsprozesse, minimierte Ausschüsse und eine ressourcenschonende Arbeitsweise trägt das Unternehmen aktiv dazu bei, den CO₂-Fußabdruck seiner Produkte zu reduzieren und eine langfristig bessere Umweltbilanz zu erreichen.
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Verbundfolien bestehen aus Aluminium und mindestens einem weiteren Material – etwa Papier, Kunststoff oder Vlies. Durch diese Kombination entstehen maßgeschneiderte Folienverbunde, die die Stärken der einzelnen Werkstoffe in einem Produkt vereinen. Typische Vorteile sind hohe Barrierewerte, erhöhte Reißfestigkeit, bessere Verarbeitbarkeit und – je nach Aufbau – eine definierte Optik für dekorative oder technische Anwendungen.
Die Korff AG entwickelt Verbundfolien, die exakt auf den jeweiligen Einsatzzweck abgestimmt sind. Je nach Branche – ob Verpackung, Technik, Industrie oder Bau – kombiniert Korff Aluminium gezielt mit geeigneten Zusatzmaterialien, um Schutzwirkung, Stabilität und Funktionalität in einer einzigen Folienlösung zu vereinen.
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Das Walzen ist ein zentrales Verfahren in der Herstellung von Aluminiumfolie. Dabei wird ein Aluminiumband in mehreren Walzstufen schrittweise auf die gewünschte Dicke und Oberflächenqualität reduziert. Durch präzise Walzprozesse entstehen Folien mit gleichmäßiger Struktur, hoher Maßgenauigkeit und definierter Oberflächenbeschaffenheit – je nach Anwendung glänzend oder matt.
Die Korff AG verarbeitet ausschließlich qualitätsgeprüfte Walzprodukte und legt großen Wert auf enge Toleranzen, Oberflächenreinheit und optimale Weiterverarbeitbarkeit. Das sichert eine konstant hohe Qualität der Aluminiumfolien – ob für den Verpackungsbereich, die Technik oder die Bauindustrie.
Durch den Einsatz moderner Walztechnologien und Kontrollsysteme gewährleistet die Korff AG eine gleichbleibend präzise Materialdicke und erfüllt damit die Anforderungen anspruchsvoller Kunden in der ganzen Lieferkette.
Bei der Wärmedämmung spielt Aluminiumfolie eine entscheidende Rolle – insbesondere aufgrund ihrer hohen Reflexionsfähigkeit. Die Korff AG nutzt Aluminium gezielt in Anwendungen, bei denen es auf die Reduktion von Wärmeverlusten und die Reflexion von Wärmestrahlung ankommt.
Durch ihre Rückstrahlfähigkeit von bis zu 96 % verhindert Aluminiumfolie, dass Wärme über Strahlung entweicht. Dadurch verbessert sie die Energieeffizienz von Gebäuden und technischen Anlagen erheblich. Typische Einsatzbereiche sind:
Ein weiterer Vorteil: Aluminium ist nicht brennbar und kann so zusätzlich als Brandschutzlage eingesetzt werden.
Die Korff AG liefert maßgeschneiderte Aluminiumfolien und Verbundlösungen für die Wärmedämmung in Bau, Technik und Industrie – effizient, langlebig und nachhaltig.
Die Wärmeleitfähigkeit beschreibt die Fähigkeit eines Materials, Wärmeenergie zu übertragen. Sie wird in Watt pro Meter und Kelvin (W/m·K) angegeben und ist ein entscheidender Kennwert für Anwendungen, bei denen Temperaturmanagement eine Rolle spielt.
Aluminium besitzt mit etwa 235 W/m·K eine sehr hohe Wärmeleitfähigkeit – deutlich höher als viele andere Metalle oder Kunststoffe. Dadurch kann es Wärme schnell aufnehmen, verteilen und ableiten, was es zu einem idealen Werkstoff für technische und thermische Anwendungen macht.
Die Korff AG verarbeitet hochwertige Aluminiumfolien mit optimaler Wärmeleitfähigkeit. Diese Folien werden unter anderem in technischen Isolierlösungen, Verpackungen für heiße Speisen oder kaschierten Bausystemen eingesetzt. Dank der gleichmäßigen Materialstruktur und Oberflächenqualität passen sich Korff-Folien schnell an Temperaturveränderungen an und sorgen für effiziente Wärmeverteilung.
Ob als Wärmereflektor, Hitzeschutz oder leitfähige Schicht – Aluminiumfolien von der Korff AG kombinieren hohe Wärmeleitfähigkeit, geringes Gewicht und langfristige Stabilität, wodurch sie in vielen Industriebereichen eine Schlüsselrolle einnehmen.
Walzen ist ein umformendes Fertigungsverfahren, bei dem ein Werkstoff – meist Metall – zwischen rotierenden Walzen unter hohem Druck in die gewünschte Dicke, Form oder Oberfläche gebracht wird. Dabei verändert das Material seine Form plastisch, ohne zu reißen oder zu brechen.
Typische Anwendungsbereiche:
Verfahrenstypen beim Walzen:
Vorteile des Walzens:
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Die Röntgenfluoreszenzanalyse (XRF) ist ein zerstörungsfreies Analyseverfahren, das zur Bestimmung der chemischen Zusammensetzung von Werkstoffen eingesetzt wird. Dabei wird die Oberfläche eines Materials mit Röntgenstrahlen bestrahlt. Die dabei entstehende charakteristische Fluoreszenzstrahlung ermöglicht eine präzise Identifikation und Quantifizierung der enthaltenen Elemente.
In der Aluminiumfolienproduktion nutzt die Korff AG die XRF-Analyse, um Legierungsbestandteile, Reinheitsgrade und Schichtdicken exakt zu überprüfen. Dieses Verfahren gewährleistet, dass jede Folie den technischen Spezifikationen und Qualitätsstandards entspricht – etwa hinsichtlich Legierungszusätzen oder Materialreinheit.
Die Röntgenfluoreszenzanalyse ist schnell, zuverlässig und nachhaltig, da keine Proben zerstört oder chemisch verändert werden. Sie trägt entscheidend zur Qualitätssicherung, Prozessoptimierung und Nachhaltigkeit in der Fertigung bei.
Mit modernster Analysetechnik stellt die Korff AG sicher, dass ihre Aluminiumfolienprodukte nicht nur den kundenspezifischen Anforderungen, sondern auch den strengen Umwelt- und Recyclingvorgaben der Branche entsprechen.
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Der Begriff Yield – im Deutschen auch Ausbeute genannt – beschreibt in der Produktion das Verhältnis von verwertbarem Endprodukt zum eingesetzten Material. Bei der Herstellung von Aluminiumfolien dient der Yield als Maß für Effizienz: Er zeigt, wie viel des eingesetzten Aluminiums tatsächlich als fertige Folie nutzbar ist.
Ein hoher Yield hat mehrere Vorteile:
Die Korff AG optimiert ihre Fertigungsprozesse kontinuierlich, um den Yield zu maximieren. Durch präzise Walzverfahren, eine gleichbleibend hohe Materialqualität und gezielte Prozesssteuerung reduziert das Unternehmen Verschnitt, steigert die Produktionssicherheit und trägt aktiv zu einer verbesserten Ressourceneffizienz bei.
Damit wird der Yield nicht nur zu einem Kennwert für die Wirtschaftlichkeit, sondern auch zu einem wichtigen Faktor für die Nachhaltigkeit moderner Verpackungslösungen der Korff AG.
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Die Zugfestigkeit beschreibt die Fähigkeit eines Materials, einer mechanischen Belastung durch Zugkräfte standzuhalten, ohne zu reißen. Sie ist eine der wichtigsten Kenngrößen in der Werkstofftechnik und wird insbesondere bei Aluminiumfolien herangezogen, um ihre Belastbarkeit und Weiterverarbeitbarkeit zu bewerten.
Für Aluminiumfolie ist die Zugfestigkeit entscheidend, da sie direkt beeinflusst, wie sich die Folie beim Verpacken, Tiefziehen oder bei der kaschierten Verarbeitung verhält. Eine zu geringe Zugfestigkeit kann zu Materialrissen führen, während eine angepasste Festigkeit eine zuverlässige Funktionalität in industriellen Prozessen gewährleistet.
Die Korff AG berücksichtigt die Zugfestigkeit gezielt bei der Auswahl von Legierungen und Folienstärken. Je nach Einsatzzweck werden geeignete Werkstoffe kombiniert, um die richtige Balance aus Stabilität, Flexibilität und Verarbeitbarkeit zu erreichen. So entstehen maßgeschneiderte Folienlösungen, die sowohl im Verpackungsbereich als auch in technischen Anwendungen dauerhaft überzeugen.
Dank langjähriger Erfahrung stellt die Korff AG sicher, dass ihre Produkte stets die erforderlichen mechanischen Eigenschaften besitzen – eine Grundlage für Qualität, Prozesssicherheit und Langlebigkeit.

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